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So will der Kreis Bautzen das Impfen forcieren

Die Nachfrage nach Boosterimpfungen steigt. Das Kamenzer Impfzentrum bleibt trotzdem zu. Welche Lösung der Landkreis Bautzen nun favorisiert.

Von David Berndt
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Der Landkreis Bautzen möchte wieder mehr Möglichkeiten schaffen, wo sich Menschen unkompliziert gegen Corona impfen lassen können. Das Kamenzer Impfzentrum soll aber nicht wieder in Betrieb genommen werden.
Der Landkreis Bautzen möchte wieder mehr Möglichkeiten schaffen, wo sich Menschen unkompliziert gegen Corona impfen lassen können. Das Kamenzer Impfzentrum soll aber nicht wieder in Betrieb genommen werden. © Sven Hoppe/dpa (Symbolbild)

Bautzen. Im Landkreis Bautzen könnte es demnächst wieder einen zentralen Ort geben, an dem Corona-Schutzimpfungen verabreicht werden. Wie das Landratsamt auf Anfrage von Sächsische.de bestätigt, werde aktuell geprüft, „ob eine Impfstelle in der Stadt Bautzen eingerichtet werden könnte“. Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) hatte erklärt, dass die Impfzentren nicht reaktiviert werden sollen, obwohl sich Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) dafür ausgesprochen hatte. Laut Bautzener Landratsamt erachte die Ministerin allerdings „die Einrichtung einer festen Impfstelle mit durchgehenden Öffnungszeiten für sinnvoll“.

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