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Mehrere Corona-Fälle an Dresdner Schulen

Erst am Montag hat das neue Schuljahr begonnen. Die ersten Schüler und Lehrer werden jetzt wieder nach Hause geschickt.

Mehrere Corona-Tests an Dresdner Schulen sind positiv ausgefallen.
Mehrere Corona-Tests an Dresdner Schulen sind positiv ausgefallen. © Guido Kirchner/dpa (Symbolbild)

Dresden. Drei Tage ist das neue Schuljahr erst alt. In dieser Zeit sind dem Dresdner Gesundheitsamt bereits 16 Corona-Fälle von Dresdner Schulen und Horten gemeldet worden, teilt Amtsleiter Frank Bauer auf SZ-Anfrage mit. Welche Einrichtungen sind betroffen?

Insgesamt 14 Schulen und Horte haben bereits am Montag Infektionen gemeldet. "Das betrifft alle Schularten", so Bauer. Darunter sind das Gymnasium Romain-Rolland und die 4. Grundschule "Am Rosengarten" in der Inneren Neustadt, das Bertolt-Brecht-Gymnasium in der Johannstadt, die 6. Grundschule "Am Großen Garten", die Weißiger Oberschule, die Oberschule "Am Trachenberg" sowie die Berufsschule "Franz Ludwig Gehe".

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In allen neuen Fällen stand am Mittwochmorgen noch nicht fest, wie viele Schüler, Lehrer und Erzieher in Quarantäne geschickt werden müssen, da die Kontaktermittlungen noch andauerten.

Strenge Testpflicht in ersten zwei Schulwochen

Corona-Fälle, die aktuell noch Auswirkungen auf den laufenden Betrieb haben, hat es außerdem an sechs Dresdner Kitas gegeben. Auch hier laufen in fast allen Fällen noch die Kontaktnachverfolgungen, wie aus dem Dashboard des Gesundheitsamtes ersichtlich ist.

In den Schulen gilt in den ersten zwei Schulwochen eine strenge Testpflicht. Liegt die Inzidenz über zehn, müssen sich die Schüler dreimal pro Woche testen. Das ist in Dresden der Fall. Geimpfte und Genesene sind von dieser Pflicht ausgenommen. Darüber hinaus müssen die Schüler beim aktuellen Infektionsgeschehen eine Maske tragen, auch im Unterricht. Lediglich Grundschüler sind von dieser Regelung ausgenommen.

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Ab dem 20. September soll die Zahl der Tests dann auf zwei pro Woche reduziert werden. Die Maskenpflicht gilt dann nur noch bei einer Inzidenz von über 35, wobei es auch hier Ausnahmen gibt, zum Beispiel für Grund- und Förderschüler, aber auch auf dem Schulhof, wenn ein Mindestabstand eingehalten wird.

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