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Pirnaer Grundschule wegen Coronafällen zu

An der Diesterweg-Schule wurden mehrere Personen positiv auf Covid-19 getestet. Präsenzunterricht gibt es vorerst nicht, nur noch eine Notbetreuung.

Nur noch Notbetreuung: die Diesterweg-Grundschule in Pirna-Copitz.
Nur noch Notbetreuung: die Diesterweg-Grundschule in Pirna-Copitz. © Archivfoto: Daniel Schäfer

An der Diesterweg-Grundschule in Pirna-Copitz gibt es einen weiteren bestätigten Corona-Fall. In Abstimmung mit dem Gesundheitsamt des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge bleibt die Einrichtung deshalb ab Montag, 30. November, vorübergehend geschlossen. Das Gesundheitsamt hat eine Schließung am Sonntagabend angeordnet und der Schulleitung mitgeteilt. Daraufhin setzten sich die Klassenlehrer mit den Eltern in Verbindung.

Kinder zu Hause betreuen

Wie Schulleiter Rainer Eichler mitteilt, könne der Schulbetrieb aufgrund der Infektionen nicht mehr aufrecht erhalten werden. Seit Montag gebe es aus personellen Gründen deshalb nur noch eine Notbetreuung. Wie viele Lehrer und Schüler positiv auf Covid-19 getestet wurden, dazu wollte sich Eichler gegenüber Sächsische.de nicht äußern und verwies auf das Landesamt für Schule und Bildung.

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Auch dort hält man sich mit konkreten Zahlen zurück. "Es ist richtig, dass es an der Diesterweg-Grundschule in Pirna Copitz mehrere Infektionsfälle gibt", sagt Referent Clemens Arndt. Die Schulleitung hätte betroffenen Lehrkräften sowie Schülerinnen und Schülern ein Betretungsverbot ausgesprochen, um so das Infektionsrisiko zu minimieren.

Da mehrere Lehrer krankheitsbedingt ausfallen würden, könne an der Diesterweg-Grundschule derzeit kein planmäßiger Unterricht stattfinden. "Daher hat sich die Schulleitung entschieden, die verbleibenden Schülerinnen und Schüler in häusliche Lernzeit zu schicken", erklärt Arndt. Laut aktuellem Stand sei damit zu rechnen, dass ab Mittwoch, dem 2. Dezember, der Unterricht teilweise wieder mit Klassenleiterunterricht aufgenommen werden könne.

An der Schule lernen derzeit rund 360 Schüler. Die Eltern wurden am Sonntag gebeten, ihre Kinder nur dann zur Schule zu schicken, wenn sie diese nicht zu Hause betreuen können. Am Montag haben laut Landesamt 65 Grundschüler das Angebot der Notbetreuung genutzt.

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