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Bundeswehr verstärkt Dresdner Gesundheitsamt

Rund 100 zusätzliche Mitarbeiter werden in den kommenden Wochen im Amt eingesetzt. Allerdings können sie nicht sofort helfen.

20 Bundeswehrangehörige sollen in den kommenden Wochen im Dresdner Gesundheitsamt eingearbeitet werden.
20 Bundeswehrangehörige sollen in den kommenden Wochen im Dresdner Gesundheitsamt eingearbeitet werden. © dpa

Dresden. Nachdem das Dresdner Gesundheitsamt zuletzt durch die immer weiter ansteigende Zahl der Corona-Fälle in der Stadt zunehmend überlastet war, ist nun Hilfe in Sicht. In Kürze würden mehr als 100 zusätzliche Arbeitskräfte das Amt verstärken, wie ein Rathaussprecher am Montag auf SZ-Anfrage mitteilte.

Konkret handle es sich bei den neuen Mitarbeitern um 25 Beschäftigte der Landeshauptstadt Dresden, die verwaltungsintern den Arbeitsplatz wechseln, 17 Studierende der Verwaltungshochschule Meißen (FH), 40 Bedienstete des Freistaates Sachsen sowie 20 Bundeswehrangehörige.

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"Für diese kompetente Hilfe sind wir sehr dankbar", hieß es. Der Einstieg erfolge gestaffelt über die nächsten Wochen, da das Personal zunächst gruppenweise eingearbeitet und nach Bedarf im Infektionsschutz geschult werden müsse.

Bereits vor zehn Tagen hatte Dresdens Sozialbürgermeisterin Kristin Kaufmann (Linke) im Interview mit der SZ betont, dass Hilfe für die Kollegen im Gesundheitsamt gesucht werde, da man dort "auf Anschlag" arbeite. 

Dabei werde man auch Hilfe von außen in Anspruch nehmen, sobald ein Inzidenzwert von 50 erreicht und Dresden damit zum Risikogebiet werde. Bereits kurz nach dem Interview war dieser Wert erreicht worden.

Zuletzt hatte auch Sachsens Regierungschef Michael Kretschmer (CDU) angesichts der sich zuspitzenden Corona-Lage die Bediensteten des Freistaates um Unterstützung der Gesundheitsämter gebeten. 

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