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Die neun größten Kantinen in der Stadt

Blick in die Appetito-Kantine im Haus der Presse. © René Meinig

Viele große Arbeitgeber versorgen ihre Mitarbeiter im eigenen Unternehmen. Die meisten sind auch öffentlich.

Dresdner Verkehrsbetriebe: In den Betriebshöfen in Gruna, Gorbitz und Trachenberge versorgt die Dorfner GmbH, die in Deutschland 80 Betriebe bekocht, 500 DVB-Mitarbeiter. Die Kantinen nutzen auch externe Gäste. Die drei Tagesgerichte kosten zwischen drei und fünf Euro.

Drewag und Enso: Im City Center am Hauptbahnhof und im WTC essen täglich je 450 Mitarbeiter, außerdem insgesamt 500 weitere Gäste. Hier kocht die Firma Genuss-Art, es gibt täglich wechselnde Suppen und Salate sowie drei Gerichte für 4,80 bis 6,20 Euro.

Technische Universität Dresden: An der TU sind mehr als 6 600 Mitarbeiter beschäftigt, die in der Landeshauptstadt in zwölf Mensen versorgt werden. Die größte Mensa ist das Zeltschlösschen an der Nürnberger Straße, hier werden täglich 2 800 Essen verkauft. Betrieben werden die Mensen vom Studentenwerk. Studenten zahlen um drei Euro, Mitarbeiter etwa vier Euro pro Gericht. Für Gäste wird ein Aufschlag fällig.

Städtisches Klinikum: An den Standorten Friedrichstadt, Neustadt, Weißer Hirsch und Löbtau gibt es jeweils ein öffentliches Restaurant für die insgesamt 3 500 Mitarbeiter , die monatlich 11 500 bis 12 000 Gerichte verzehren.

Landtag und Staatsministerium: Die beiden Kantinen am Bernhard-von-Lindenau-Platz und in der Wilhelm-Buck-Straße werden von der Dresdner Firma Issma Catering betrieben. Gerichte kosten 3 bis 6,90 Euro. Aus Sicherheitsgründen ist die Kantine im Ministerium nicht mehr öffentlich, an Mitarbeiter werden bis 700 Essen ausgegeben. Im Landtag kann jeder speisen, dort verkauft Issma bis zu 300 Gerichte pro Tag.

Sparkasse: Der Dresdner Caterer Q-Linar versorgt am Güntzplatz nicht nur die Mitarbeiter der Sparkasse. Im Casino an der Elsasser Straße gibt es Gerichte mit Zutaten regionaler Anbieter. Das Tagesgericht kostet um 3 Euro.

Apetito-Kantine Haus der Presse: In der Ostra-Alle 20 werden täglich 500 Mittagsgerichte ausgegeben, davon 300 an Mitarbeiter, 200 an externe Gäste, die pro Gericht einen Euro mehr bezahlen.

Infineon Technologies, Hellerberge: Von den 2 300 Mitarbeitern in Dresden nutzen täglich 1 000 bis 1 200 die zwei nicht öffentlichen Kantinen auf dem Gelände. Diese werden von Klüh-Catering betrieben.

Globalfoundries, Wilschdorf: In der Betriebskantine, die nicht öffentlich zugänglich ist, werden in 24 Stunden rund 1 300 Mitarbeiter verköstigt. Der Betreiber ist die Eurest Deutschland GmbH. (SZ/noa)