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Der Grenzverkehr nach Zgorzelec nimmt zu

Die Stadt Görlitz hat nach zehn Jahren den Verkehr im Hauptstraßennetz zählen lassen. An einigen Stellen ging dieser sogar spürbar zurück.

Von Ingo Kramer
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Blick auf den Grenzübergang nach Zgorzelec.
Blick auf den Grenzübergang nach Zgorzelec. © Nikolai Schmidt

Zwischen 2008 und 2018 hat der sogenannte „kleine Grenzverkehr“ zwischen Görlitz und Zgorzelec über die Stadtbrücke deutlich zugenommen. Das geht aus den aktuellen Verkehrszahlen im Görlitzer Hauptstraßennetz hervor, die Tino Junker vom Planungsbüro Brenner Bernard Ingenieure GmbH am Mittwoch im Technischen Ausschuss vorstellte.

Für die Kreuzung Dr.-Kahlbaum-Allee/Am Stadtpark registriert die Zählung ein Plus von 70 Prozent. In absoluten Zahlen: Innerhalb von nur vier Stunden waren 2.264 Autos mehr auf dieser Kreuzung unterwegs als zehn Jahre zuvor. Damit stellt diese Ecke aber eine Ausnahme innerhalb des Stadtzentrums dar, an anderen Stellen ging der Verkehr spürbar zurück, beispielsweise an der Ecke Bahnhofstraße/Krölstraße um 24,2 Prozent. 

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