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Meißen

Die Linke will wieder in den Rat

39 Frauen und vor allem Männer bewerben sich um die Sitze im Gemeinderat. Darunter ist auch wieder ein „Urgestein“.

Symboldfoto
Symboldfoto © dpa

Diera-Zehren. Für die 16 Sitze im Gemeinderat von Diera-Zehren gibt es zur Kommunalwahl am 26. Mai 39 Bewerber. Die meisten davon stellen die Bürger von Diera-Zehren mit 18, davon drei Frauen.

Die CDU schickt zwölf Kandidaten ins Rennen, darunter ist keine einzige Frau. Acht Kandidaten hat die Wählergemeinschaft Diera-Zehren aufgestellt. Die Linkspartei, die derzeit nicht im Gemeinderat vertreten ist, hat diesmal einen Kandidaten aufgestellt. 

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Es ist mit Ingo Kaiser aus Niederlommatzsch ein „Urgestein“. Kaiser saß bis Ende der letzten Wahlperiode im Gemeinderat, trat dann aber nicht wieder zur Wahl an. Jetzt will es der 74-Jährige noch einmal wissen. Er ist allerdings nicht der älteste Bewerber. Auch Heinrich Schroth aus Diera, der für die Bürger von Diera-Zehren kandidiert, ist 74 Jahre alt. Jüngster Kandidat ist der 26-jährige Andy Otto aus Schieritz.

SPD, Grüne, AfD und FDP haben in Diera-Zehren keine Kandidaten aufgestellt. Diese Parteien sind auch jetzt nicht im Gemeinderat vertreten. Eine ganze Reihe von den aktuellen Gemeinderäten tritt nicht mehr an. Dazu gehören Wolfram Fritzsche, Ralph Stiller und Peter Nitsche (alle CDU) sowie Marika Zschoke, Andreas Wundratsch und Michael Heinze (alle Bürger von Diera-Zehren). 

Nicht mehr im Gemeinderat vertreten sein wird die Wählervereinigung „Zukunft Diera-Zehren“. Derzeit sitzt für diese Ute Böhme im Rat. Für die neue Wahlperiode hat die Wählervereinigung niemanden aufgestellt.

Vor fünf Jahren waren die Bürger von Diera-Zehren stärkste Kraft geworden. Sie bekamen 2.022 Stimmen und damit sieben Sitze im Gemeinderat. Die CDU erreichte mit 1.614 Stimmen fünf Mandate.

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