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Dippoldiswalde

Plastikkumpel schützt Kindergartenkinder

Tempo 30 vor allen Kitas, mit diesem Ziel ist die Dippser Oberbürgermeisterin Kerstin Körner letztes Jahr gescheitert. Aber jetzt gibt es doch eine Lösung.

Oberbürgermeisterin Kerstin Körner (li.) und Landtagsvizepräsidentin Andrea Dombois (re.) brachten hier in der Kita Hennersdorf eine Warnfigur, einen sogenannten Streetbuddy, vorbei.
Oberbürgermeisterin Kerstin Körner (li.) und Landtagsvizepräsidentin Andrea Dombois (re.) brachten hier in der Kita Hennersdorf eine Warnfigur, einen sogenannten Streetbuddy, vorbei. © Stadtverwaltung Dippoldiswalde

Kleine Plastikmännchen in Leuchtfarben stehen jetzt an den Kindergärten in den Dippser Ortsteilen Hennersdorf und Reinholdshain. Diese Warnfiguren, die unter der Marke "Streetbuddy" verkauft werden, sollen die Autofahrer warnen, vor den Kindereinrichtungen vorsichtig zu fahren.

Oberbürgermeisterin wollte eigentlich etwas Klareres

Eigentlich hatte sich die Dippoldiswalder Oberbürgermeisterin Kerstin Körner (CDU) ja ein rundes Straßenschild mit einer 30 vor den beiden Kitas gewünscht. An drei Kitas ist ihr es auch gelungen, so ein klares Tempolimit durchzusetzen, an der Glashütter Straße, der Reichstädter Straße und in Paulsdorf während der Sommersaison. Dort müssen die Autofahrer auch damit rechnen, dass der Dippser Blitzer steht. Für Hennersdorf und Reinholdshain lehnten das Landesamt für Straßenbau und Verkehr sowie Polizei und Straßenmeisterei diese verbindliche Regelung ab. Die Kitas liegen nicht direkt an der Straße, war das Gegenargument, informierte Körner.

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Die Warnfiguren sind von weitem zu sehen

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Daher hat die Oberbürgermeisterin mit Unterstützung der Landtagsabgeordneten Andrea Dombois (CDU) jetzt die Lösung mit den Streetbuddys gewählt. Übersetzt heißt der Begriff Straßenkumpel. Diese Plastikkumpel helfen, die Kinder zu schützen. Sie reflektieren und sind von beiden Seiten weit zu sehen, um Autofahrer auf die Kinder aufmerksam zu machen. Körner freut sich, dass sie zugleich mit der Wiedereröffnung der Kindereinrichtungen Anfang der Woche ein bisschen mehr Sicherheit schaffen konnte, teilte ihr Büro mit.

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