merken
PLUS Döbeln

Start für das Wohngebiet "Am Kirschberg" in Westewitz

Ab Oktober soll das Areal im Großweitzschener Ortsteil erschlossen werden. Insgesamt sollen 16 Eigenheime entstehen.

Bürgermeister Jörg Burkert (parteilos, links), Investor Steffen Naumann-Delmare und Ulf Vetter von den Stadtwerken beim Spatenstich für den neuen Eigenheimstandort „Am Kirschberg“ in Westewitz.
Bürgermeister Jörg Burkert (parteilos, links), Investor Steffen Naumann-Delmare und Ulf Vetter von den Stadtwerken beim Spatenstich für den neuen Eigenheimstandort „Am Kirschberg“ in Westewitz. © Dietmar Thomas

Großweitzschen. Den Plan, für einen Eigenheimstandort in Westewitz „Am Kirschberg“, gibt es schon sehr lange, wahrscheinlich seit den 1980-er Jahren. Nun wird er Realität.

Die „Projektgesellschaft Kirschberg“ will ein etwa 10.000 Quadratmeter großes Areal erschließen und 16 Parzellen für Eigenheime schaffen. Die haben eine Größe zwischen 700 und 1.700 Quadratmetern. Zur Projektgesellschaft gehören die beiden Investoren Steffen Naumann-Delmare aus Leipzig und Thomas Süß von der Süß-Bau GmbH in Taucha.

Anzeige
Ihr Geschäft soll bekannter werden? Los gehts!
Ihr Geschäft soll bekannter werden? Los gehts!

Führen Sie Ihr Geschäft mit Werbung auf sächsische.de zu einer Erfolgsgeschichte. Wir helfen Ihnen dabei!

„Wir haben uns Mitte August 2018 an einer Ausschreibung der Gemeinde für das Projekt beteiligt. Es gab auch andere Interessenten. Wir haben uns durchgesetzt und das Grundstück erworben“, sagte Steffen Naumann-Delmare.

Areal in Westewitz schon vor tausenden Jahren besiedelt

Dann kam die Zeit, bis der Bebauungsplan bei allen beteiligten Zustimmung fand. Auch die Großweitzschener Gemeinderäte hatten einige Forderungen aufgestellt. Zum Beispiel sollten zuvor 22 Bauplätze auf dem Areal entstehen.

Nun sind es sechs weniger, um auch große Grundstücke anbieten zu können. Naumann-Delmare schätzte die Zusammenarbeit mit der Gemeinde als konstruktiv ein. Hilfestellung habe es für die Bewältigung der Bürokratie vom Planungsbüro Planet gegeben, sagte der Investor.

Archäologen haben vor Baubeginn auf dem Areal, auf dem der Eigenheimstandort entstehen soll, gegraben.
Archäologen haben vor Baubeginn auf dem Areal, auf dem der Eigenheimstandort entstehen soll, gegraben. © Dietmar Thomas

Nun könne es losgehen. Am Mittwoch erfolgte der Spatenstich. „Das ist ein alter Brauch, um die Geister zu vertreiben. Schließlich haben vor mehreren tausend Jahren hier schon Menschen gelebt“, sagte der Investor.

  • Nachrichten aus der Region Döbeln von Sächsische.de gibt es auch bei Facebook und Instagram

Das ist das Ergebnis der Arbeit der Archäologen. Sie haben Hinweise gefunden, dass bereits Menschen in der Eisenzeit, also etwa 500 Jahre vor Christi auf dem Areal gelebt haben, dass nun bebaut wird. Von anderen Stellen gibt es noch Funde aus der Steinzeit.

Grundstückspreise werden noch festgelegt

Voraussichtlich Mitte Oktober beginnt die Erschließung des Gebietes. Dazu gehören die Anschlüsse an die Medien wie Wasser, Abwasser, Strom, Gas sowie Internet. Dann geht es weiter mit der Straße.

Sind diese Arbeiten beendet, können die Eigenheimbauer loslegen. „Es gibt schon einige Interessenten. Verkauft werden die Grundstücke aber erst, wenn die Erschließung beendet ist“, so Steffen Naumann-Delmare.

Dann stehen auch die Preise fest. Es komme darauf an, wie viel die Erschließung koste“, so der Investor. Er geht davon aus, dass die Westewitzer Grundstücke günstiger zu haben sind als die, die zurzeit im Umland angeboten werden.

Mehr zum Thema Döbeln