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Döbeln

Lothar Beier bleibt Vize-Landrat in Mittelsachsen

Für die Stelle hatten sich zehn Personen beworben. Drei haben sich den Kreisräten vorgestellt.

Lothar Beier aus Leisnig hat die Stelle des Ersten Beigeordneten im Landkreis Mittelsachsen seit 2014 inne. Im Kreistag wurde er nun für weitere Jahre gewählt.
Lothar Beier aus Leisnig hat die Stelle des Ersten Beigeordneten im Landkreis Mittelsachsen seit 2014 inne. Im Kreistag wurde er nun für weitere Jahre gewählt. © Dietmar Thomas

Mittelsachsen/Freiberg. In geheimer Wahl haben sich die Räte des Kreistages am Mittwochnachmittag für eine zweite Amtszeit von Lothar Beier als Erster Beigeordneter entschieden.

Die Stelle des Vize-Landrates ist bis zum 30. November befristet. Auf die Ausschreibung für die Nachfolge hatten sich bis Ende Juni zehn Personen beworben. „Sechs von ihnen waren geeignet, drei davon hat der Ältestenrat ausgewählt. Sie haben sich im Verwaltungs- und Finanzausschuss vorgestellt“, sagt Landrat Matthias Damm (CDU).

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Neben Lothar Beier standen damit auch Dr. Tobias Werner und Helko Fröhner auf den Zetteln für die Wahl. Aus der ist Lothar Beier klar als Sieger hervorgegangen. Er erhielt 66 der insgesamt 79 abgegeben Stimmen. Auf Tobias Werner entfielen neun und auf Helko Fröhner vier Stimmen.

Beigeordnete sind kommunale Wahlbeamte und werden vom Kreistag für sieben Jahre gewählt. Der alte-neue Erste Beigeordnete wird seine Stelle am 1. Dezember antreten und für die Abteilungen Verkehr und Bauen, Straßen, ländliche Entwicklung, Umwelt, Forst und Landwirtschaft sowie Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung zuständig sein.

Lothar Beier aus Leisnig erhält Mehrheit bei der Wahl

Lothar Beier, der in Leuterwitz bei Leisnig zu Hause ist, war 2014 mit 45 von 81 gültigen Stimmen gewählt worden. Damals hatte er sich gegen 16 weitere Bewerber durchgesetzt. Beier löste vor sieben Jahren Manfred Graetz ab, der im Alter von 68 Jahren in den Ruhestand ging.

Der heute 64-jährige Baier kommt aus der Landwirtschaft. Der Berufsausbildung mit Abitur zum Zootechniker und Mechaniker für Rinderzucht folgte ein Studium der Tierproduktion an der Universität Leipzig.

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Parallel zu einer wissenschaftlichen Assistenz promovierte er und arbeitete anschließend als Produktionsleiter im VEG(Z) Tierzucht Stockhausen. 1991 wechselte er ins Sächsische Umwelt- und Landwirtschaftsministerium, wo er ab 2005 Leiter des Referates für tierische Erzeugnisse war.

In der Kommunalpolitik war Beier zum Zeitpunkt seiner Wahl 2014 kein Unbekannter. Er gehört zuvor zum CDU-Kreisvorstand und saß bis 2008 im Kreistag von Döbeln, wo er die meiste Zeit Fraktionsvorsitzender war. Im Landwirtschaftsministerium hatte er bereits Verwaltungs- und Führungserfahrungen gesammelt.

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