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Roßweiner beweist feines Füßchen

Der RSV, Döbeln und Leisnig beenden ihre Spiele siegreich. Ostrau und Hartha treffen erst im Oktober aufeinander.

Martin Schwibs vom Roßweiner SV sieht sich in dieser Szene von drei Bennewitzer Spielern umringt.
Martin Schwibs vom Roßweiner SV sieht sich in dieser Szene von drei Bennewitzer Spielern umringt. © Dietmar Thomas

Region Döbeln. Die Mannschaften der Fußball-Kreisoberliga aus der Region Döbeln verbuchten ein erfolgreiches Wochenende. Zumindest diejenigen, die gespielt haben. Denn die Partie zwischen dem BC Hartha und dem SV Ostrau 90 ist auf den 23, Oktober verlegt worden.

Beim Roßweiner SV war Abwehrchef David Renner der Mann des Tages. Mit seinen beiden Toren stellte er den Sieg gegen den SV Blau-Weiß Bennewitz sicher. Zunächst köpfte er in der ersten Hälfte eine Freistoßflanke von Stephan Krondorf in die Maschen. Und wenige Minuten vor dem Schlusspfiff bewies Renner ein „feines Füßchen“, als er den Ball aus Nahdistanz mit der Hacke und durch die Beine des Torwarts über die Linie bugsierte.

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Roßweins Trainer Jörg Soujon zeigte sich denn auch mit dem dritten Erfolg im dritten Spiel zufrieden. „Auch wenn wir diesmal nicht so gut gespielt haben“, so Soujon. Nicht einverstanden sei er aber mit einigen Entscheidungen des Schiedsrichters. „Es kam drei, vier Mal vor, dass Martin Schwibs klar gefoult wurde, der Pfiff aber jeweils ausblieb“, sagte Soujon.

Döbelner wahren gute Heimbilanz

Dritter Sieg im dritten Heimspiel – der Döbelner SC landete gegen den TuS Pegau einen 3:0-Erfolg. Im Spiel zweier Teams, bei denen die Torhüter teilweise über 20 Jahre älter als einige Mitspieler waren, wirkten die Gastgeber von Anfang an optisch überlegen.

Steve Oehme avancierte dabei im ersten Durchgang zu dem Mann mit den meisten Offensivaktionen. Allein vier hochkarätige Chancen besaß Döbelns Kapitän, doch nur ein Schuss aus der Distanz, welcher vom Innenpfosten ins Tor sprang, fand den Weg ins Ziel.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Chancenverwertung das größte Manko. Ansonsten gefiel der DSC mit dem Versuch des schnellen, direkten Passspiels, auch wenn nicht immer alles gelang.

„Es ist eine genauso junge Truppe wie zu Saisonbeginn und zum Saisonende wird sie nicht viel älter sein. Dies sind ganz normale Lernprozesse und wir befinden uns auf einem guten Weg. Mit mehr Routine und Kaltschnäuzigkeit hätten wir auch dieses Spiel eher zu unseren Gunsten entschieden“, sagte DSC-Trainer Thomas Kupper.

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Mirko Niepel im Gehäuse der Muldenherren musste nur einmal ernsthaft eingreifen, als sich ein Freistoß von Julian Lukosek plötzlich drehte und Niepel den Ball über die Latte boxte. Es dauerte bis in die Schlussphase, bevor die Döbelner den Sack zumachten. Arthur Michel und Amidu Dadi verwerteten jeweils die Vorarbeit von Hugo Stiller.

Leisnig findet spielerische Lösung

Der VfB Leisnig stellte den 4:2-Sieg beim TSV Burkartshain in der Schlussphase sicher. In der intensiven Begegnung mit vielen Zweikämpfen geriet der VfB nach 36 Minuten zunächst in Rückstand. Luca-Maximilian Wilke und Philipp Kluttig drehten das Ergebnis, doch die Gastgeber glichen wieder aus.

Nick Kouba und Nick Mihalek sorgten mit ihren Treffern für den Leisniger Erfolg. „Die Gastgeber haben versucht, uns mit ihrem Kampfgeist zu beeindrucken. Letztendlich haben wir verdient gewonnen, weil wir spielerisch die besseren Lösungen hatten“, sagte VfB-Trainer Rico Meister.

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