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Roßweiner marschieren vornweg

Auch der VfB Leisnig kann den Tabellenführer nicht aufhalten. Der baut seinen Vorsprung auf fünf Punkte aus.

Stephan Krondorf (links), hier im Zweikampf mit Luca-Maximilian Wilke, erzielte zwei Tore für den Roßweiner SV.
Stephan Krondorf (links), hier im Zweikampf mit Luca-Maximilian Wilke, erzielte zwei Tore für den Roßweiner SV. © Dietmar Thomas

Die Weste des Roßweiner SV in der Fußball-Kreisoberliga bleibt sauber. Im fünften Spiel holte der RSV den fünften Sieg und bezwang den VfB Leisnig mit 5:0. Der Vorsprung auf die Verfolger beträgt jetzt fünf Punkte.

Bei regnerischem Wetter dauerte es eine halbe Stunde, ehe die Roßweiner erstmals jubeln konnten. Steffen Peter köpfte nach einem Eckball zum 1:0 ein, ehe Tom Seydel zum 2:0-Halbzeitstand traf. Noch beim Stand von 0:0 hatten die Leisniger eine gute Gelegenheit, doch Julian Gehle traf nur die Querlatte.

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Tabellenführer erteilt Lehrstunde

Nach der Pause verwandelte Stephan Krondorf einen Elfmeter. Martin Schwibs verwertete ein Zuspiel des an diesem Tag gut aufgelegten Max Zimmermann und erneut Krondorf besorgte den Treffer zum 5:0-Endstand. „Der Sieg war verdient. In der Schlussphase hatten wir sogar Chancen, das Ergebnis noch auszubauen“, sagte Roßweins Trainer Jörg Soujon. Rico Meister, Coach des VfB Leisnig, sprach sogar von einer Lehrstunde für seine Mannschaft. „Jedoch haben wir es dem Gegner aber auch in einigen Momenten zu einfach gemacht“, so Meister.

Der SV Ostrau 90 erlitt beim SV Naunhof eine bittere Niederlage. Felix Zschockelt, der kurz darauf verletzt raus musste, brachte die Gäste in Führung. Nach dem Ausgleich der Naunhofer folgte eine unschöne Szene. Nach einem Foul an Sandro Antony entschied der Schiedsrichter zunächst auf Elfmeter.

Schiedsrichter nimmt Elfmeter zurück

„Nach Protesten der Naunhofer und tumultartigen Szenen hob der Assistent seine Fahne. Der Schiedsrichter beriet sich mit ihm, nahm die Entscheidung zurück und zeigte Antony Gelb“, schildert Mannschaftsleiter Steffen Volkmann die Situation. Danach hatten beide Teams ihre Chancen, doch nur die Naunhofer trafen noch zweimal.

Der Döbelner SC kam gegen den TSV Burkartshain nicht über ein 0:0 hinaus. Die Gäste standen gut in der Abwehr. „Das Tor war für uns wie vernagelt“, so Mannschaftsleiter Holm Erfurth. Auf der Gegenseite hatte der DSC kurz vor der Pause Glück, als Viet Vu Duc für den schon geschlagenen Torhüter Franz Hampel rettete.

Harthaern fehlt die Durchschlagskraft

Für den BC Hartha setzte es eine deutliche 1:5-Niederlage gegen den TuS Pegau. Schon nach fünf Minuten gab es Elfmeter gegen die Harthaer, den die Gäste zur Führung nutzten. Mit einem stark getretenen Freistoß erhöhten sie auf 2:0. 

Der BC kam durch Robin Fritzsche zum Anschlusstreffer. „In dieser Phase waren wir keineswegs schlechter, doch fehlte die Durchschlagskraft im Angriff“, sagte Trainer Martin Scheidig. Nach dem 1:3 habe sein Team dann den Faden verloren. 

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