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Dresden soll sich zum Sanieren aufraffen

Peter Redlich über die Fortsetzung der Kötzschenbrodaer Straße

© Norbert Millauer

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Radebeul hui, Dresden pfui

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Ab heute gilt freie Fahrt auf der gesamten Kötzschenbrodaer Straße. Der Wechsel zur Landeshauptstadt ist allerdings abrupt.

Radebeul hui, Dresden pfui

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Ab heute gilt freie Fahrt auf der gesamten Kötzschenbrodaer Straße. Der Wechsel zur Landeshauptstadt ist abrupt.

Der Leiter der Verkehrsbehörde habe schon angekündigt, dass auf dem jetzt wunderbar glatt befahrbaren Abschnitt der Kötzschenbrodaer Straße auch wieder geblitzt werde. Radebeuls Straßenbauverantwortliche, Marlies Wernicke, sagte das nur beiläufig kurz vor der Straßenfreigabe an der Stadtgrenze zu Dresden.

Hier zu schnell unterwegs zu sein, ist allerdings höchst riskant. Denn was sich an die fein sanierte Straße auf Radebeuler Flur anschließt, ist eine Piste aus Buckeln, Schlaglöchern, ausfransenden Rändern und Rissen. Dem auszuweichen ist nicht möglich, ohne Zusammenstöße zu provozieren. Und von Dresdens Straßenbauamtsleiter Reinhard Köttnitz kommt auf die Nachfrage, wann dort mal was geschieht, nur die Antwort: „Außer Instandhaltung ist hier nichts geplant.“ Ja, wo soll denn noch geflickt werden?

Den Pendler zwischen Dresden und Radebeul – mindestens 12 000 sind das wochentags – verärgert das. Ist doch dieses Stück Straße nicht nur ein Autobahnzubringer, sondern gehört auch nach Dresdner Maßstäben zu einem viel befahrenen Abschnitt. Hier sollte Radebeul mehr fordern und Dresden sich endlich zu mehr als Flickwerk aufraffen.

E-Mail an Peter Redlich

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