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"Flink" in Dresden liefert in 10 Minuten

Der neue Anbieter "Flink" setzt auf Schnelligkeit. Schon zehn Minuten nach der Bestellung soll der Lebensmittel-Einkauf ankommen. Wie das funktioniert.

"Ein guter Packer benötigt vom Eingang der Bestellung bis zur Übergabe an den Fahrer 120 Sekunden", sagt Tom Strümpe, der Dresdner Standortleiter von "Flink".
"Ein guter Packer benötigt vom Eingang der Bestellung bis zur Übergabe an den Fahrer 120 Sekunden", sagt Tom Strümpe, der Dresdner Standortleiter von "Flink". © PR

Dresden. Für das Mittagessen eine wichtige Zutat vergessen? Oder am Tag einfach keine Zeit zum Einkaufen gehabt? Der neue Lebensmittellieferdienst "Flink" verspricht dafür eine Lösung. Seit dem 23. April ist er in Dresden mit einer Filiale in der Alten Mälzerei in Pieschen vertreten.

"Wir liefern die bestellten Waren innerhalb von zehn Minuten an die Tür", sagt Tom Strümpe, der Dresdner Standortleiter. Im Angebot sind Lebensmittel und Drogerieartikel zu Supermarktpreisen, darunter auch lokale Produkte wie frisches Brot, Obst und Gemüse.

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Doch wie funktioniert das so schnell? Nach der Bestellung, die wie die Bezahlung ausschließlich über die "Flink"-App funktioniert, sollen die Waren wirklich in zehn Minuten geliefert sein. Dafür sind die Lager in der ganzen Republik gleich aufgebaut, sagt Flink-Pressesprecher Simon Birkenfeld, damit die Packer alles schnell finden und in die Liefertasche einräumen können.

In Dresden wurde das vor dem Start trainiert, damit am ersten Tag alles reibungslos klappen konnte. "Ein guter Packer benötigt vom Eingang der Bestellung bis zur Übergabe an den Fahrer 120 Sekunden", sagt Tom Strümpe.

Weitere Standorte in Dresden geplant

Ausgeliefert wird mit Elektrofahrrädern, die Waren transportiert der Fahrer in einem großen Rucksack auf dem Rücken. Um die Zehn-Minuten-Frist einhalten zu können, ist der Lieferradius auf zwei Kilometer um das Lager in Pieschen und Mickten begrenzt. "Die Grenze reicht bis ans Hechtviertel und am südlichen Rand bis Übigau", sagt Strümpe. Auf der App wird dem Kunden angezeigt, wie lange es noch dauert, bis der Fahrer kommt.

"Natürlich kann es auch vorkommen, dass der Fahrer mal falsch abbiegt und dann zwölf Minuten benötigt. Aber das sind Anfangsschwierigkeiten."

Geöffnet hat der mobile Supermarkt montags bis samstags von 8 bis 23 Uhr, sonntags ist geschlossen. Rund 1.600 Waren sind im Sortiment. Der Mindestumsatz beträgt einen Euro, die Liefergebühr 1,80 Euro. "Wenn es eine sehr große Bestellung ist, verteilen wir sie auf zwei Fahrer. Das darf nicht zu schwer werden", sagt Strümpe.

Der Filialleiter will auch regionale Waren ins Sortiment aufnehmen und deshalb Kontakte zum Dresdner Backhaus oder der Dresdner Kaffeerösterei aufnehmen.

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Weitere Standorte in Dresden sollen in absehbarer Zeit erschlossen werden, sagt Birkenfeld. In Berlin und anderen Großstädten gibt es bereits mehrere, ansonsten ist "Flink" in 13 Städten vertreten. "Wir hoffen, dass sich unser Angebot schnell rumspricht. Unsere Kunden uns zu Beginn oft für einen Spontankauf und dann mehr und mehr für den kompletten Wocheneinkauf nutzen."

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