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Dresdner Gastronomie bis 22 Uhr - lohnt sich das?

Meistgelesen: Seit einer Woche dürfen Restaurants länger öffnen. Das hilft wirtschaften, bringt Gastronomen und Gästen aber noch keine Normalität zurück.

Von Nadja Laske & Sandro Pohl-Rahrisch
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Valentina und Kosta hatten am Wochenende volles Haus. Ihr griechisches Restaurant "Athen" in Tolkewitz lebt von vielen Stammgästen. Doch wie sich die neue Testpflicht auf die Auslastung wochentags auswirken wird, bleibt spannend.
Valentina und Kosta hatten am Wochenende volles Haus. Ihr griechisches Restaurant "Athen" in Tolkewitz lebt von vielen Stammgästen. Doch wie sich die neue Testpflicht auf die Auslastung wochentags auswirken wird, bleibt spannend. © René Meinig

Dresden. Essen gehen hieß: Kurzfassen bitte! Nur bis 20 Uhr durften Restaurants in den vergangenen Wochen laut Corona-Schutzverordnung öffnen. Das Unverständnis darüber betraf Gäste wie Gastronomen. Zum Leben zu wenig und zum Sterben zu viel bedeutete die Regelung für den Umsatz der Unternehmen, und wer sich trotz der beschränkten Zeit beköstigen lassen wollte, musste sich daran gewöhnen, sein Abendessen schon um sechs einzunehmen.

Seit Freitag vergangener Woche haben die Dresdner Restaurants immerhin bis 22 Uhr geöffnet. Das erlaubt die neue Verordnung, die seit dem 14. Januar in Kraft ist. Für Valentina und Kosta bedeutet das, sie können am Abend die Tische in ihrem griechischen Restaurant "Athen" in Tolkewitz wenigstens zweimal belegen. Ihre Stammkunden haben darauf nur gewartet. Denn wer bisher nicht rechtzeitig reserviert hatte, musste seinen Besuch bei den beiden verschieben. Am Samstagabend brennt die Luft im Lokal.

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