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Helge Schneider und der maskierte Meisenmann

Helge Schneider lässt in Dresden seinen Sohn trommeln, zerlegt einen Deep-Purple-Hit. Und er tanzt noch ganz verwegen.

Von Andy Dallmann
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Helge Schneider amüsierte am Donnerstagabend das Publikum in der Jungen Garde.
Helge Schneider amüsierte am Donnerstagabend das Publikum in der Jungen Garde. © Matthias Rietschel

Dresden. Wahrscheinlich schwirrt der Geist von Gret Palucca hier immer regelmäßig herum. Auf der Bühne der Dresdner „Jungen Garde“, also quasi in Rufweite zur Schule der legendären Ballett-Revolutionärin, konnte Helge Schneider daher gar nicht anders. Er musste seinen Körper schütteln, biegen, die Grenzen seiner Gelenkigkeit ausreizen. Und für einen 65-Jährigen, der sich üblicherweise im Spannungsfeld zwischen guter Musik und schrägem Humor austobt, machte er selbst beim Ausdruckstanz eine gute Figur, fuhr damit jedoch ausschließlich Lacher ein.

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