SZ + Dresden
Merken

"Die Kündigung ist das krasseste Zeichen"

Mitten in der Corona-Krise gibt Sarah Küttner ihren Job als Krankenschwester auf der Intensivstation auf. Warum sie den Schritt nicht bereut.

Von Henry Berndt
 4 Min.
Teilen
Folgen
Zu viel Stress,
zu wenig Wertschätzung: Nach elf Jahren verlässt Sarah Küttner freiwillig die Pflegebranche.
Zu viel Stress, zu wenig Wertschätzung: Nach elf Jahren verlässt Sarah Küttner freiwillig die Pflegebranche. © Sven Ellger

Dresden. Der Tag begann schon mies. Nach der Übergabe zu Dienstbeginn wusste Sarah Küttner, dass einer ihrer Patienten auf der Intensivstation in kritischem Zustand war. Außerdem hatte sie zwei weitere zu betreuen. Sie musste Medikamente für den Tag vorbereiten und verabreichen. Außerdem fiel ihr auf, dass der Tubus bei ihrem kritischen Patienten viel zu tief lag und er schlecht beatmet wurde. Aus dem Nachbarzimmer hörte sie "Reanimation!" Bald hing sie mit ihren Aufgaben hoffnungslos hinterher.

Sie möchten wissen, wie es weitergeht?
Monatsabo abschließen & flexibel bleiben
30 Tage für 1,99€
danach 9,90€/Monat
  • 30 Tage für 1,99€ lesen
  • Flexibel kündbar
  • Alle News aus Ihrer Region, Sachsen und der Welt
Unsere Empfehlung
Jahresabo abschließen & dauerhaft sparen
30 Tage für 1,99€
danach 7,90€/Monat
  • 30 Tage für 1,99€ lesen
  • Danach monatlich 20% sparen
  • Alle News aus Ihrer Region, Sachsen und der Welt
Sind Sie Student/in? Hier Vorteil sichern!
Mehr zum Thema Dresden