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Dresden fördert barrierefreie Umbauten

Die Stadt Dresden bietet Projekten finanzielle Unterstützung für barrierefreie Umbauten an. Vorschläge können nun eingereicht werden.

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Katja Erfurth(l.) vom Verein Villa Wigmann für Tanz und Thomas Naumann von der Koordinierungs- und Beratungsstelle für barrierefreies Planen und Bauen vor dem noch nicht barrierefrei umgebauten
Eingang der Villa Wigman.
Katja Erfurth(l.) vom Verein Villa Wigmann für Tanz und Thomas Naumann von der Koordinierungs- und Beratungsstelle für barrierefreies Planen und Bauen vor dem noch nicht barrierefrei umgebauten Eingang der Villa Wigman. © Sven Ellger

Dresden. Das Förderprogramm „Lieblingsplätze für alle“ soll Barrieren für Menschen mit körperlichen Behinderungen abbauen. Im Rahmen des Programms stellt das Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz der Landeshauptstadt Dresden finanzielle Unterstützung zu Verfügung. Projekte im Kultur-, Freizeit-, Bildungs-, Gesundheits- und Gastronomiebereich können eine Förderung von bis zu 25.000 Euro pro Einzelmaßnahme erhalten.

Das Förderprogramm der Landeshauptstadt gibt es seit 2014. Im Jahr 2021 erhielten 22 Einzelmaßnahmen eine Förderzusage. Neben häufig beantragten Projekten wie dem Einbau einer barrierefreien WC-Anlage sowie die Schaffung eines barrierefreien Zugangs werden auch speziellere Projekte bezuschusst. So wurde unter anderem die Anpassung der Tontechnik für Hörgeschädigte und der Einsatz von Gebärdendolmetschern beim Palais Sommer finanziell unterstützt. Seit 2019 stehen auch Mittel für den Abbau von Barrieren in Arzt- und Zahnarztpraxen zur Verfügung.

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Bewerben können sich Eigentümer, Mieter, Pächter und Betreiber, die verschiedene Ziele der Inklusion und Partizipation in ihren öffentlichen Einrichtungen verfolgen. Projektvorschläge für 2022 nimmt das Amt für Stadtplanung und Mobilität bis Ende Dezember 2021 entgegen. (SZ)

Das nötige Formular "Maßnahmenvorschlag" nebst Informationen zum Förderprogramm gibt es auf der Internetseite der Stadt Dresden.

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