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Dresden: Protest gegen Haushaltskürzung

Das Bündnis Parents for future warnt vor Einsparmaßnahmen und befürchtet Folgen für das Klima.

Von Julia Vollmer
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Das Bündnis Parents for future warnt vor Einsparmaßnahmen und befürchtet Folgen für das Klima.
Das Bündnis Parents for future warnt vor Einsparmaßnahmen und befürchtet Folgen für das Klima. © Christian Juppe

Dresden. Das Bündnis Parents for future Dresden warnt vor Einsparungen im neuen Doppelhaushalt. Am Mittwoch soll ein erster Entwurf für den Doppelhaushalt 2021/22 veröffentlicht und am Donnerstag im Dresdner Stadtrat zur Verhandlung eingebracht werden. 

Wurden für alle anderen Geschäftsbereiche Kürzungen von 12 Prozent im Haushaltsentwurf angekündigt, so könnte es den Bereich Klimaschutz mit bis zu 40 Prozent treffen, so das Bündnis. "So sieht keine höchste Priorität aus, wie sie im 'Klimanotstands'-Beschluss vom Januar zugesichert wurde!", findet Parents for future Dresden. "Man hat das Gefühl, in der Verwaltung, aber vor allem auch im Stadtrat ist immer noch nicht durchgedrungen, worum es für die Stadt und ihre Bewohner wirklich geht", schreiben die Aktivisten, die am Montag einen Brief im Rathaus übergeben wollen.

Mit sechs Forderungen wenden sich die Parents for future zu Beginn der Haushaltsverhandlungen an die Stadträte. "Es darf nicht bis zur Fertigstellung des neuen Klimaschutzkonzeptes in 2022 dauern, bis mit zentralen Maßnahmen im Klimaschutz begonnen wird. Diese Zeit haben wir nicht." 

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