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Dresden

Widerstand gegen Dresdner Haushalt

Das Väterzentrum ruft dazu auf, Widerspruch gegen die Stadtratspläne einzulegen. Der Etat für Gleichstellungsarbeit sei viel zu gering.

Symbolbild.
Symbolbild. © Ralf Hirschberger/dpa

Dresden. Der Haushaltsentwurf der Stadt für die 2020/2021 sorgt bei sozialen Einrichtungen weiter für Unmut. In einer Rundmail ruft das Projekt "Papaseiten.de" des Dresdner Väterzentrums jetzt Familien dazu auf, Widerspruch gegen die Pläne bei Stadtkämmerei einzulegen. 

"Die Gleichstellungsarbeit der Stadt leidet seit Jahren darunter, Kürzungen in Kauf nehmen zu müssen und dabei mit sehr geringen finanziellen Mitteln trotzdem eine fachlich korrekte Arbeit leisten zu wollen", heißt es in dem Schreiben. 

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Der Etat sei laut aktueller Planung viel zu gering bemessen und reiche nicht aus, um den Bedarf für die nächsten Jahre zu decken, "geschweige denn neue Aufgaben und Herausforderungen in Angriff zu nehmen". 

Man benötige nun jede Unterstützung. die irgendwie möglich sei. "Ansonsten wird es die Angebote der Gleichstellungsarbeit und unseres Projektes in Dresden in den kommenden Jahren und vor allem im Falle eines weiteren Lockdowns bzw. weiterer Coronaeinschränkungen so nicht mehr geben", befürchtet Familienberater Holger Strenz. 

Am 13. Oktober wollen die Projektverantwortlichen in der Zeit von 14 bis 17 Uhr die Einwendungen der Stadtkämmerei am Haupteingang des Rathauses übergeben. Hier werden dann auch Vertretungen verschiedenster Projekte und Einrichtungen der Gleichstellungsarbeit, der Kultur und der Jugendhilfe vor Ort sein. 

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