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Dresdner fährt Radtour in Form einer Friedenstaube

Auf seinem Rennrad setzte Dirk Liebe ein Zeichen gegen den Krieg in der Ukraine. An einigen Stellen in der Stadt stellte ihn die Route vor Herausforderungen.

Von Henry Berndt
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Dirk Liebe formte mit seiner jüngsten Radtour durch Dresden eine Friedenstaube auf die Karte.
Dirk Liebe formte mit seiner jüngsten Radtour durch Dresden eine Friedenstaube auf die Karte. © Marion Doering / privat

Dresden. Eigentlich wollte er ja laufen. Auf dem Rad hatte Dirk Liebe schon seit November nicht mehr gesessen, weil er sich gerade auf den Oberelbe-Marathon im April vorbereitet. Als er jedoch auf der Karte sah, wie weit ihn seine gewünschte Route führen würde, da entschied er sich spontan doch für das Rad. 54 Kilometer zu Fuß wären selbst ihm etwas zu heftig gewesen.

Die Idee, eine Route in Dresden zu laufen oder zu fahren, die am Ende ein bestimmtes Bild ergibt, hatte Liebe schon länger. Eigentlich sollte es ein Drache werden. Nachdem sich jedoch am Donnerstag die Ereignisse in der Ukraine überschlagen hatten, nutzte der 46-Jährige noch einmal sein Computerprogramm, um die Form der Route zu verändern. Nun sollte es eine Friedenstaube werden.

Dirk Liebe wollte für den Marathon üben, doch zum Rennen wäre die Tour zu weit gewesen.
Dirk Liebe wollte für den Marathon üben, doch zum Rennen wäre die Tour zu weit gewesen. © Marion Doering
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