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Dresdner Zoo erhöht Eintrittspreise

Ab diesem Dienstag kostet ein Zoobesuch in Dresden deutlich mehr. Grund dafür sind auch städtische Kürzungen.

Trotz erhöhter Preise: Zebranachwuchs Django und Mutter Zyta warten auf Besucher.
Trotz erhöhter Preise: Zebranachwuchs Django und Mutter Zyta warten auf Besucher. © Zoo Dresden

Dresden. Die Eintrittspreise im Dresdner Zoo sind seit diesem Dienstag deutlich gestiegen. Statt 33 Euro kostet ein Zoobesuch für eine Familie nun 43 Euro. Auch der Ticketpreis für einzelne Besucher wurde erhöht. Grund dafür sind unter anderem die gestiegenen Ausgaben für Energie und Personalkosten, heißt es vom Dresdner Zoo. Aber auch die städtischen Kürzungen um rund 12 Prozent spielen eine Rolle.

Zoodirektor Karl-Heinz Ukena sieht keine Alternative zur Preiserhöhung: „Diese Entscheidung war notwendig, um den Zoo perspektivisch wirtschaftlich seriös zu betreiben. Bei steigenden Kosten müssen wir bei den Einnahmen entgegenwirken.“ Zuletzt wurden die Preise im Februar 2013 erhöht.

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Die Empörung in den sozialen Medien war dementsprechend hoch. "Ich kann nur mit dem Kopf schütteln, statt den Zoo nach so langer Schließung finanziell zu unterstützen, werden die Zuschüsse gekürzt. Wer erhält der Landeshauptstadt den Zoo?", schreibt ein Nutzer. Andere wiederum verstehen zwar die Preiserhöhung, fragen sich jedoch warum gerade der Fernsehturm mit Millionen finanziert wird.


Der Zoo hat besonders die Preise für Tagestickets erhöht. Erwachsene zahlen dann 16 statt wie vorher 13 Euro, und Kinder 8 statt 5 Euro. Die Jahreskarte kostet seit diesem Dienstag 119 Euro für eine Familie, zuvor lag der Preis bei 83 Euro. Freuen können sich Familien mit Kindern unter drei Jahren - die Kleinen dürfen noch immer kostenlos die vielen Tiere bewundern.

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Eine frohe Botschaft hat der Zoo aber trotzdem mitzuteilen: Seit diesem Dienstag haben wieder alle Tierhäuser geöffnet. Damit können nun wieder Faultiere, Gundis, Koalas und viele mehr beobachtet werden.

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