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Fünf Millionen Euro zusätzlich für Dresdner Nebenstraßen

Gleich mehrere Straßen und Brücken in verschiedenen Stadtteilen sollen vom Geld profitieren.

Von Kay Haufe
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Die Dresdner Katharinenstraße soll von ihrem Holperpflaster befreit werden.
Die Dresdner Katharinenstraße soll von ihrem Holperpflaster befreit werden. © Christian Juppe

Dresden. Der Stadtrat hat beschlossen, das Dresdner Straßennetz stückweise in einen ordnungsgemäßen Zustand zu versetzen, insbesondere auch die Nebenstraßen. Für deren Sanierung werden nun fünf Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung gestellt. Jetzt steht fest, in welche Straßen und Projekte das Geld fließen soll.

So soll auf der Riesaer Straße im Abschnitt von der Coswiger bis Großenhainer Straße das Großpflaster gegen Asphalt getauscht werden, außerdem werden die Gehwege verbessert. Der Bereich soll als Umleitungsstrecke fungieren, wenn die Großenhainer Straße im dritten Abschnitt ausgebaut wird. Geplant ist, das Projekt im Umfang von 520.000 Euro noch dieses Jahr fertigzustellen.

Auch die Florian-Geyer-Straße soll auf einer Strecke von 200 Metern neue Fahrbahnen und Fußwege erhalten, geplant ist das im kommenden Jahr. 800.000 Euro sind dafür vorgesehen. Fast genauso teuer, 750.000 Euro, wird die Erneuerung der Brücke über den Roten Graben im Zuge der Kirchstraße in Langebrück. Das ist noch für 2021 geplant.

Verbesserungen auch in der Dresdner Neustadt

Auf der Katharinenstraße in der Dresdner Neustadt soll das Holperpflaster bald Geschichte sein. Sie erhält auf 250 Metern Asphalt, die Fußwege werden erneuert. Dieses Projekt im Umfang von insgesamt 580.000 Euro soll allerdings erst 2023 fertig werden.

Das gilt auch für die Arnoldstraße in der Johannstadt im Abschnitt von der Pfotenhauerstraße bis zum Thomas Münzer-Platz. Der Ersatz des Großpflasters kostet 700.000 Euro.

Ebenfalls neue Fahrbahndecken sollen die Dorfhainer Straße von der Kohlen- bis zur Döbraer Straße und die Döbelner Straße von der Hans-Sachs- bis Trachenberger Straße erhalten. Beide haben heute nur einen asphaltbezogenen Schotterbelag. Auch die Gehwege sollen abschnittsweise erneuert werden. Für diese Arbeiten bis 2023 sind 790.000 und 700.000 Euro vorgesehen.

Zusätzlich sollen 160.000 Euro in die vertiefende Planung 2022 des Umbaus der Kreuzstraße fließen.