Dresden
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Anklage nach Messerangriff bei Drogengeschäft in Dresden

Die Staatsanwaltschaft Dresden hat ein Pärchen angeklagt. Bei einem Drogengeschäft sollen sie einen 20-Jährigen attackiert haben.

Von Christoph Springer
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Die zwei Angeklagten wollten Marihuana kaufen. Dann kam es zur Messerattacke.
Die zwei Angeklagten wollten Marihuana kaufen. Dann kam es zur Messerattacke. © Stefan Puchner/dpa (Symbolfoto)

Dresden. Die Staatsanwaltschaft Dresden hat einen 18-Jährigen und eine 19-Jährige angeklagt. Sie sollen mit Rauschgift gehandelt haben. Die Frau hatte laut der Anklage dabei eine Waffe bei sich, dem Mann wird außerdem versuchter Totschlag vorgeworfen.

Sie sollen am Silvestertag 2021 auf dem Koreanischen Platz in der Friedrichstadt einen 20-jährigen Drogenhändler getroffen haben, um bei ihm Marihuana zu kaufen. Laut der Staatsanwaltschaft ging es um ein halbes Kilo zum Preis von rund 3.400 Euro.

Während die 19-Jährige im Auto mit dem Händler die Geldübergabe besprach, übernahm der 18-Jährige die gelieferten Drogen, heißt es n der Anklage. Kurze Zeit später soll der Mann mit einer Waffe auf den Drogenhändler zugegangen sein. Dann habe er zweimal geschossen, ein Klappmesser herausgeholt und den 20-Jährigen aufgefordert, aus dem Auto auszusteigen.

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Die Folge war eine Auseinandersetzung, bei der der 18-Jährige mindestens fünfmal auf den Drogenhändler eingestochen und diesen lebensbedrohlich verletzt haben soll. Nur, weil die Polizei schnell vor Ort war, sei der 20-Jährige nicht ums Leben gekommen.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dresden hat der Ermittlungsrichter des Amtsgerichts tags darauf Haftbefehl gegen den 18-jährigen Beschuldigten erlassen. Er sitzt seitdem in Untersuchungshaft.

Beide, der 18-Jährige und seine Komplizin, sind nicht vorbestraft und sie haben sich nicht zu den Tatvorwürfen geäußert. Das Landgericht Dresden wird nunmehr über die Eröffnung des Hauptverfahrens und die Zulassung der Anklage entscheiden. Auch ein Termin zur Hauptverhandlung wird vom Landgericht Dresden bestimmt.