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Dresden

Dresden: Verwirrter Schwan sitzt auf Straße

Der Feuerwehr wird ein "sterbender Schwan" mitten auf dem Oberndorfer Weg gemeldet. Doch der Vogel ist lebendiger als erwartet.

Der Schwan war alles andere als kurz vor dem Ableben.
Der Schwan war alles andere als kurz vor dem Ableben. © Symbolfoto: Michael Le Francois/Unsplash

Dresden. Kurioser Vorfall in Dresden-Leuben: Am Mittwoch wird die Feuerwehr gegen 7.30 Uhr an den Oberndorfer Weg gerufen. Es soll sich um einen tierischen Notfall handeln. Die Anrufer sprechen von einem "sterbenden Schwan", wie die Feuerwehr zitiert.

Vor Ort stellt sich dann heraus: Der Vogel ist noch ziemlich lebendig. Er habe "mit erhobenem Haupt und vollkommen unverletzt auf der Straße" gesessen, beschreiben die Einsatzkräfte.

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In der kleinen Stadt in der Oberlausitz gibt es ein Archiv, das weltweit seinesgleichen sucht und nun mithilfe der TU Dresden/TUD zugänglich wird.

Passanten berichten, das Tier sei gegen eine Stromleitung geprallt und danach in eine Sickergrube abgestürzt. Anschließend sei der Schwan verwirrt durch die Gegend gelaufen und habe sich dann auf die Straße gesetzt.

Zum Schluss steht ein Happy End: Mit Verstärkung und insgesamt zehn Mann schleicht sich die Feuerwehr von hinten an den Entenvogel und löst die Ein-Schwan-Straßenblockade auf.

Begleitet von Uniformierten wird das Tier schließlich nach Hause gebracht - ans Elbufer Übigau. Nach "kurzem Fauchen" soll er dann Richtung Meißen geschwommen sein, heißt es. (SZ/dkr)

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