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Bautzen

Erntezeit am Hauptmarkt

Ungewöhnliche Pflanzen gedeihen in einigen Beeten der Bautzener Innenstadt – eine Aktion mit Hintersinn.

Brombeeren wachsen in Blumenkübeln an der Goschwitzstraße. Auch an anderen Stellen hat die Stadt Essbares gepflanzt.
Brombeeren wachsen in Blumenkübeln an der Goschwitzstraße. Auch an anderen Stellen hat die Stadt Essbares gepflanzt. © Symbolbild: dpa

Bautzen. Es sieht verboten aus, doch es ist ausdrücklich erwünscht. An verschiedenen Stellen in Bautzen dürfen die Passanten jetzt Pflanzen und Früchte aus den städtischen Beeten ernten. Wie die Beteiligungs- und Betriebsgesellschaft (BBB) mitteilt, wurden auf dem Hauptmarkt, der Reichenstraße und an anderen zentralen Orten essbare Pflanzen eingesetzt. Die BBB ist für die Pflege der städtischen Grünflächen zuständig. Bereits im vergangenen Jahr habe man mit der Idee gute Erfahrungen gemacht.

In den Hochbeeten am Hauptmarkt ist jetzt zum Beispiel „Ewiger Kohl“ zu finden. Seine Blätter können gezupft und wie Wirsing oder Spitzkohl zubereitet werden. Auch das Laub des rosa blühenden Limetten-Ysop kann an dieser Stelle geerntet und zu Tee verarbeitet werden. Die Gewürztagetes, die in dichten orangefarbenen Blütenwolken gedeiht, eignet sich als Salatgewürz, aber auch als Aroma und Farbtupfer in Süßspeisen und Getränken.

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In die Kübel auf der Reichenstraße haben die BBB-Mitarbeiter Litchi-Tomaten gepflanzt. Sie schmecken nach Kirsche. Hier sind jetzt erste Fruchtansätze zu erkennen. Die vier Kübel an der Goschwitzstraße wurden mit dornenlosen Brombeeren der Sorte ‚Navaho‘ bestückt. Am Rande des Beetes am Rathenauplatz gedeihen Pflanzen mit dichtem doldenförmigen Fruchtbehang: Die Zwerg-Tamarillo mit ihren kleinen orangegelben Früchten ist eine Mischung aus Erdbeere und Aprikose. (SZ)