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Eine fast ausgerottete Art

Vor zwei Jahren tappste der Luchs in eine Fotofalle in der Region. Dabei ist das Tier eine Seltenheit.

© Steffen Unger

Luchse gehören zur Familie der Katzen. Sie werden etwa so groß wie ein Schäferhund, Männchen werden bis zu 32 Kilogramm schwer. Weibchen sind etwas kleiner und leichter. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts war die Art in den deutschen Mittelgebirgen ausgerottet. Isolierte Populationen überlebten in den italienischen Alpen, in den Karpaten, im Balkangebiet sowie in Nordeuropa.

Nach der teilweisen Unterschutzstellung in den 50er-Jahren erholten sich die Bestände. Seit den 1960er-Jahren gibt es wieder Hinweise, dass einzelne Luchse die sächsischen Wälder durchstreifen. Markant sind die Haarbüschel an den Ohren, die sogenannten Pinsel. Die Spuren sind rundlich und es sind keine Krallenmarken sichtbar, weil sie sie einziehen können. Luchse sind reine Fleischfresser. Hauptbeute sind Rehe, Gämsen oder Rotwildkälber, aber auch Fuchs, Dachs, Feldhase und junge Wildschweine.

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Im Bundesjagdgesetz ist der Luchs als jagdbare Art mit ganzjähriger Schonzeit aufgeführt, die Tötung eines Luchses ist ein Straftatbestand. Wer Hinweise auf einen Luchs hat, möge sie bitte melden, heißt es von der TU Dresden.

www.luchs-sachsen.de

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