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Neues Bier aus Freital im Handel

Das Rotbier ist nach einer bekannten Freitaler Sagengestalt benannt. Die ersten 100 verkauften Kisten brachten auch Geld für einen guten Zweck ein.

Musiker Rotkopf Goerg liefert den Namen für das Rotbier.
Musiker Rotkopf Goerg liefert den Namen für das Rotbier. © Annett Heyse

Später als geplant aber wohl genauso lecker ist in dieser Woche eine neue Biersorte aus Freital auf den Markt gekommen. "Ab sofort gibt es unser Rotkopf-Goerg-Bier zu kaufen", wirbt Alexander Frenzel. Der umtriebige Getränkehändler vom Dorfplatz in Niederhäslich hat die Rezeptur selbst entwickelt und lässt das Getränk in einer sächsischen Brauerei herstellen.

Kaum im eigenen Getränkemarkt aufgebaut, sei die erste Palette Bier schnell verkauft gewesen, berichtet Frenzel weiter. "Die Kunden haben uns das Rotkopf-Görg-Bier regelrecht aus der Hand gerissen."

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Als Dankeschön spendet Frenzel für die ersten 100 verkauften Kästen jeweils drei Euro pro Kasten an einen Freitaler Verein, also insgesamt 300 Euro. Das Geld geht an den Bergbau- und Hüttenverein.

Sonderetikett mit Windbergbahn

Getränkehändler Frenzel hatte sich vor mehreren Jahren eine kleine Testbrauerei eingerichtet und mit Experimenten rund ums Bier begonnen. Als erstes entstand das Windberg-Pilsner und kam Ende 2019 in den Handel. Das Rotbier, benannt nach Freitals bekanntester Sagengestalt, ist nun die nächste Entwicklung. Eigentlich sollte es schon vor einem Jahr gebraut und abgefüllt werden, aber es gab Verzögerungen wegen der Corona-Pandemie. Zudem wurde lange nach einer Idee fürs Etikett gesucht.

Dafür soll nun alles ganz schnell gehen und noch vor dem Hochsommer ein Radler in den Handel kommen. Es wird übrigens nach einer bekannten Freitalerin benannt: Wilhelmine Reichard soll die Namenspatronen von Bier Nummer drei sein.

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Zudem gibt es für alle Freitaler Geschichtsliebhaber noch ein Sammlerobjekt. Das Windberg-Pilsner wird derzeit mit einem Sonderetikett angeboten. Darauf zu sehen ist eine der Original-Dampflokomotiven der Windbergbahn.

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