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Freital

Genossenschaft schüttet Gewinn aus

Von einem weiteren guten Geschäftsjahr profitieren die Mieter der Freitaler Gewo. Auch die Jüngsten bekommen etwas.

Viele Gewo-Mieter wohnen im Neubaugebiet Zauckerode.
Viele Gewo-Mieter wohnen im Neubaugebiet Zauckerode. © Karl-Ludwig Oberthuer

Wer in Freital Mitglied der Wohnungsgenossenschaft Gewo ist, kann sich auf ein Plus auf dem Konto freuen. Das Unternehmen zahlt seinen Mietern auch in diesem Jahr eine Rückvergütung. Diese beträgt wie auch in der Vergangenheit vier Prozent der jährlichen Nettokaltmiete. Nur 2019 lag die Zahlung mit 6,5 Prozent - anlässlich des 65-jährigen Bestehens der Genossenschaft - etwas höher.

Doch auch bei den vier Prozent Ausschüttung kommt etwas zusammen. Insgesamt werden an die Mieter 304.000 Euro ausgezahlt. Bei einer monatlichen Nettokaltmiete von beispielsweise 500 Euro sind das immerhin 240 Euro, die auf das Konto des Mieters fließen. "Seit über 20 Jahren zahlt unsere Genossenschaft mittlerweile ununterbrochen eine Rückvergütung aus. Das verdeutlicht die stabile wirtschaftliche Lage und natürlich auch die gute konstruktive Zusammenarbeit zwischen der Vertreterversammlung, dem Aufsichtsrat und dem Vorstand", sagte Friederike Ebert vom Vorstand. Der Jahresüberschuss 2019 betrug 2,1 Millionen Euro.

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Auch die jüngsten Mieter profitieren von der guten Wirtschaftslage bei der Gewo. So bekommen Klein- und Vorschulkinder jährlich einen Gutschein im Wert von 50 Euro für ein Spielwarengeschäft. Zudem reicht der Vermieter einen Zuschuss zum Schulbus von 100 Euro aus.

Die Gewo verfügt derzeit über 2.444 Wohnungen in Freital, Rabenau, Bannewitz und Wilsdruff. Die Kaltmiete für Wohnungen beträgt 4,59 Euro je Quadratmeter im Schnitt. Die günstigsten Wohnungen sind ab 3,80 Euro je Quadratmeter zu haben. Viele Gewo-Wohnungen liegen im Neubaugebiet Zauckerode und in Deuben-Süd. 

Die Genossenschaft hat aber auch immer wieder in moderne Neubauten investiert. So wurden 2019 die Neubauten am Ulmenweg in Bannewitz fertiggestellt. Dort entstanden 32 Wohnungen und dazu 64 Pkw-Stellplätze. Die Genossenschaft investierte 8,9 Millionen Euro. Offensichtlich ein Erfolgsmodell. Ebert: "Die Wohnungen sind komplett vermietet."

Neue Vorhaben sind schon geplant. So soll anstelle eines abgerissenen Altbaus auf der Heinrich-Heine-Straße in Zauckerode ein Funktionsgebäude entstehen. Zudem ist in diesem Jahr noch Baustart an der Ecke Gustav-Klimpel-Straße/Wurgwitzer Straße. Geplant sind dort zwei neue Mehrfamilienhäuser mit 32 Wohneinheiten. Die Baukosten liegen bei 7,1 Millionen Euro.

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