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Chemnitz gewinnt den Sachsenpokal

Nach dem 2:1 gegen Eilenburg trifft der Regionalligist in der ersten Runde des DFB-Pokals auf Hoffenheim. Auch die Gegner des FC Bayern und für Aue stehen fest.

Niklas Hoheneder (M.) mit dem Sachsenpokal. Regionalligist Chemnitzer FC setzt sich durch und spielt nun gegen Hoffenheim.
Niklas Hoheneder (M.) mit dem Sachsenpokal. Regionalligist Chemnitzer FC setzt sich durch und spielt nun gegen Hoffenheim. © PICTURE POINT

Eilenburg/Bonn. Fußball-Regionalligist Chemnitzer FC darf sich in der 1. Runde des DFB-Pokals auf ein Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim freuen. Die Mannschaft von Trainer Daniel Berlinski gewann am Finaltag der Amateure das Sachsenpokal-Endspiel bei Oberligist FC Eilenburg mit 2:1 (1:0).

Die Paarungen für die erste Runde des DFB-Pokals, die vom 11. bis 14. September ausgetragen werden soll, waren bereits Ende Juli ausgelost worden. Allerdings waren zu dem Zeitpunkt die Wettbewerbe in den Landesverbänden wegen der Corona-Zwangspause noch nicht abgeschlossen, sodass die meisten Begegnungen erst jetzt feststehen.

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Das große Los gezogen hat der 1. FC Düren, denn der erst 2017 durch eine Fusion gegründete Fünftligist setzte sich im Mittelrheinpokalfinale gegen den früheren Bundesligisten Alemannia Aachen (jetzt Regionalliga) durch - und trifft damit im DFB-Pokal am 11. September, 20.45 Uhr, auf den Rekordsieger und Titelverteidiger FC Bayern München. Den Treffer zum 1:0-Sieg für den Außenseiter erzielte der erste am Freitag verpflichtete Adis Omerbasic bereits in der 19. Minute. Dürens Präsident  Wolfgang Spelthahn ist zudem seit seiner Kindheit Bayern-Fan.

Erzgebirge Aue muss zum SSV Ulm, der sich im Finale in Württemberg deutlich mit 3:0 gegen die TSG Balingen durchsetzte.

Chemnitz muss am Ende noch zittern

In Eilenburg musste der Chemnitzer FC nach der zwischenzeitlichen 2:0-Führung durch die Tore von Danny Breitfelder (40.) und Kevin Freiberger (71.) in der Schlussphase noch mal zittern, zumal Tobias Müller einen Foulelfmeter verschossen hatte (65.). Steven Hache (78.) erzielte den Anschlusstreffer für die Eilenburger, die anschließend aber nicht mehr zum Ausgleich kamen.

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"Mit Ausnahme der Chancenverwertung war es ein gutes Spiel von uns. Wir sind selbst schuld, dass wir am Ende zittern mussten. Im Endeffekt sind wir aber sehr glücklich", sagte Berlinski nach der Partie im MDR. "Für den Verein war es enorm wichtig, dieses Spiel zu gewinnen. Im DFB-Pokal gegen Hoffenheim spielen zu dürfen, war ein enormer Anreiz für uns", meinte Torschützte Breitfelder.

Nach behördlicher Genehmigung durften 1.000 Zuschauer am Samstag im Ilburg-Stadion dabei sein, wobei der Sicherheitsabstand an manchen Stellen augenscheinlich nicht immer eingehalten wurde.  (dpa, sid)

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