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Zur sauberen Regenrinne

Laub und Schmutz können Dachrinnen und Abläufe verstopfen und damit die Fassade durch Feuchtigkeit schädigen. Am besten wird zweimal jährlich gereinigt.

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© Foto: Adobe Stock

Idealerweise wird die Dachrinne an einem Haus zweimal jährlich gereinigt. Grundsätzlich fällt das Säubern von Dachrinnen und Fallrohren in die Verantwortung des Vermieters. Eine Pflicht, die Regenrinne regelmäßig zu prüfen und zu reinigen, besteht allerdings nicht. Unnötig herauszögern sollte man die Dachrinnenreinigung nicht: Wenn sich Dreck und Laub erst einmal festgesetzt haben, wird es eine sehr mühselige Arbeit. Und es drohen Schäden am Haus. Denn überlaufendes Wasser kann die Fassade* durchnässen oder den Putz auswaschen. Außerdem drohen bei Frost aufgesprengte Fallrohre, wenn sich das gestaute Wasser ausdehnt. Überlaufendes Wasser kann auch Eiszapfen an der Dachrinne bilden, die beim herabfallen Bewohner und Passanten gefährden.

Die Rinne soll das anfallende Regenwasser schnell vom Dach* ableiten, auch bei starkem Regen und Schauern. Als Zeitpunkt für eine Reinigung bieten sich Frühling und Herbst an. Am Ende des Herbsts, wenn kein Laub mehr zu erwarten ist, ist eine gute Zeit, ebenso im Frühling. Stehen keine Bäume in der Nähe der Dachrinnen und ist also nicht mit viel Laub zu rechnen, kann auch der Sommer genutzt werden.

Kunststoff, verzinkt oder Kupfer

Grundsätzlich kann man seine Dachrinnen und Fallrohre selbst säubern, vorausgesetzt, man erreicht sie sicher über eine Leiter und ist schwindelfrei. Hilfsmittel neben der stabilen Leiter sind ein Teleskopstab oder auch ein Set zur Dachrinnenreinigung für den Hochdruckreiniger. Spezielle Roboter sind teuer. Bei einer Reinigung mit dem Teleskopstab sieht man aber oft nicht genau, ob der Schmutz erfolgreich beseitigt wurde. Außerdem kann man bei Fehlern die Dachrinne auch beschädigen. Zusätzlich ist das Unfallrisiko sehr hoch. Auf Dach oder Leiter sollten Hausbesitzer nicht ungesichert herumklettern.

Neben den Firmen zur Reinigung von Dachrinnen übernehmen auch Dachdecker, Spengler, Höhenarbeiter oder Gebäudereiniger den Service. Die Kosten betragen häufig zwischen 2,50 und 4 Euro pro Meter Dachrinne, abhängig von der Hausgröße und der Länge der Regenrinne.

Es bietet sich an, verschiedene Schutzvorkehrungen zu treffen: Laubfanggitter verhindern, dass sich Laub in der Rinne sammelt, ein Blättersieb schützt das Fallrohr vor Verstopfung. M Material ist die Haltbarkeit: Dachrinnen aus Kunststoff halten etwa 15 Jahr, verzinkte Dachrinnen etwa 35 Jahre, eine Kupferdachrinne kann bis zu 50 Jahre ohne Schäden überstehen.

© DDV Media

Disclaimer: Dieser Artikel wurde von DDV Media erstellt. Er ist kein reguläres Angebot von Sächsische.de und fällt nicht unter die Verantwortung der Redaktion.

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