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Gesundheit

Beweglichkeit trotz Arthrose

Schmerzen bei Arthrose die Gelenke, müssen nicht immer gleich Medikamente her. Auch Übungen und Sport können helfen.

Bei Arthrose helfen Gelenkübungen.
Bei Arthrose helfen Gelenkübungen. © Adobe Stock / detailblick-foto (Symbolfoto)

Bei Arthrose im Knie oder in der Hüfte kann gerade Bewegung hilfreich sein. Denn auch wenn diese schmerzhaft ist, lohne es sich, die Gelenke beweglich zu halten, rät die Deutsche Gesellschaft für Endoprothetik.

Durch Bewegung werde der Knorpel mit Nährstoffen versorgt, die Muskulatur gekräftigt und ein Einsteifen des Gelenks verhindert. Grundsätzlich empfehlen die Experten, jede Gelegenheit zur Bewegung zu nutzen.

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Schonende Sportarten

Weitere Empfehlungen sind schonende Sportarten wie Schwimmen, Radfahren und Nordic Walking im eigenen Tempo auszuüben. Zusätzlich könne es hilfreich sein, eventuell bestehendes Übergewicht abzubauen, um die Gelenke zu schonen.

Bei Arthrose im Knie sollte dieses möglichst oft aktiv gestreckt werden. Eine Übung hierfür: Auf den Rücken legen und die Knie aufstellen, das Becken anheben und jeweils im Wechsel ein Bein ausstrecken und für mehrere Atemzüge halten. Diese Übung sollte man mehrere Male wiederholen. 

Übungen für die Hüfte

Für das Hüftgelenk empfehlen die Experten folgende Übung: Auf einem Bein stehen und dabei das andere Bein frontal anheben und um 90 Grad beugen. Diese Übung täglich 20 bis 40 Mal auf beiden Seiten wiederholen. 

Oder: Auf einem Bein stehen, das andere auf einen Stuhl in 90 Grad Stellung abstellen und kontrolliert Becken und Oberkörper der Standseite nach vorne schieben, dabei das stehende Bein dehnen. Wichtig hierbei ist, nicht ins Hohlkreuz fallen. Und grundsätzlich sollten Treppen bewusst mit aufgerichtetem Becken in Zeitlupe hochgestiegen werden.

Schmerzmittel bei Entzündungen

Bei sehr starken Schmerzen kann eine gezielte Therapie mit Schmerzmitteln notwendig sein. Die Experten empfehlen hier Entzündungshemmer wie Diclofenac, Ibuprofen und Naproxen. Seien alle nicht-operativen Möglichkeiten ausgeschöpft, sei ein Kunstgelenk dann die letzte Behandlungsoption. (dpa/tmn)

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