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Görlitz

Görlitz will mit Leipzig Straßenbahnen kaufen

Bis Mitte der 2020er Jahre sollen die ersten modernen Wagen in der Stadt unterwegs sein.

Die Vereinbarung in den Händen: Andreas Trillmich ( Görlitzer Verkehrsbetriebe), Anett Glöckner (Städtische Verkehrsbetriebe Zwickau), Octavian Ursu (CDU-Landtagsabgeordneter), Ulf Middelberg (LVB-Geschäftsführer, v.l.). © Leipziger Gruppe

Die Görlitzer und die Leipziger Verkehrsbetriebe wollen gemeinsam moderne Straßenbahnen beschaffen. Dazu haben beide kommunalen Unternehmen jetzt eine Absichtserklärung unterzeichnet. Dabei nutzen die Görlitzer Verkehrsbetriebe die Erfahrungen der Leipziger Kollegen, um eine gemeinsame Ausschreibung auf den Weg zu bringen. Dabei sollen auch Möglichkeiten des automatisierten Fahrens einer Straßenbahn ausgelotet sowie die Digitalisierung als Chance genutzt werden, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung beider Unternehmen. 

Die neuen Fahrzeuge sollen spätestens ab Mitte der 2020er Jahre in Görlitz und Leipzig unterwegs sein. Nachdem die Stadt Görlitz ihren Nahverkehr rekommunalisiert, dafür die Görlitzer Verkehrsbetriebe gegründet hat und seit Anfang des Jahres Straßenbahn- und Busverkehr in der Stadt in eigener Regie betreibt, kommt nun der zweite Schritt. „Als kommunales Verkehrsunternehmen stehen wir jetzt vor der großen Aufgabe, moderne und barrierefreie Stadtbahnwagen für unsere Kunden zu beschaffen“, erklärt der Geschäftsführer der Görlitzer Verkehrsbetriebe, Andreas Trillmich. „Umso mehr freuen wir uns über die partnerschaftliche Unterstützung unserer Kollegen aus Leipzig. Zudem prüfen wir in diesem Beschaffungsprozess mit den Städtischen Verkehrsbetrieben in Zwickau zusammen zu arbeiten.“

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Auch die Leipziger Verkehrsbetriebe sehen in der Zusammenarbeit die Chance, eine Straßenbahn anschaffen zu können, dss sinnvolle Innovation und besten Komfort vereinigt. Für die Anschaffung sind beide Unternehmen auch auf Fördermittel seitens des Landes angewiesen. Der Freistaat unterstützt den Kauf von Straßenbahnen und Bussen jährlich mit einer namhaften Summe. 

Auch CDU-Landtagsabgeordneter und OB-Kandidat Octavian Ursu ist in den Prozess eingebunden. „Nachdem ich mit dem Geschäftsführer der Leipziger Verkehrsbetriebe, Ulf Middelberg, schon seit längerer Zeit immer wieder dazu im Gespräch war, freue ich mich, dass es nun konkret wird.“

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