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Christkindelmarkt Görlitz: So arrangieren sich die Wirte mit den Standgebühren

Gastronomen auf Brüderstraße und Untermarkt müssen zahlen, wenn sie Tische herausstellen. Gegen die Höhe der Kosten regt sich Protest. Doch manche Wirte geben den Kampf jetzt auf.

Von Ingo Kramer
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Am Freitag beginnt der Schlesische Christkindelmarkt in Görlitz. Hier ein Blick auf den Untermarkt im vorigen Jahr.
Am Freitag beginnt der Schlesische Christkindelmarkt in Görlitz. Hier ein Blick auf den Untermarkt im vorigen Jahr. © Paul Glaser/glaserfotografie.de

Anita Strittmatter hat sich für einen neuen Weg entschieden: „Ich baue beim Christkindelmarkt einen eigenen Stand vor mein Lokal“, sagt die Inhaberin des Restaurants Casa Nova am Untermarkt. Drei Sorten Focaccia wird es dort geben, also belegtes italienisches Fladenbrot, zudem heiße Getränke. So muss sie zwar eine Standgebühr wie jeder auswärtige Händler zahlen. Aber sie hat die Chance auf gute Umsätze. „Ob es sich lohnt, weiß ich nicht“, sagt die Wirtin: „Das werde ich hinterher sehen.“ Voriges Jahr hatte sie sich nicht am Christkindelmarkt beteiligt. So wirkte die Fläche vor ihrem Lokal wie ein Loch im Markt: „Jetzt sieht es besser aus.“

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