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Apotheker spendet Masken-Eigenanteil

In seinem Apotheken-Jubiläumsjahr unterstützt der Görlitzer Carsten Stubbe Einrichtungen, die es in der Pandemie schwer haben.

Symbolfoto.
Symbolfoto. © Archivfoto: Nikolai Schmidt

Der Görlitzer Apotheker Carsten Stubbe spendet den Eigenanteil, den Kunden für FFP2-Masken bezahlen, für karitative Zwecke - und nennt zwei gute Gründe dafür.

Zum einen ist es das Jubiläumsjahr, in das der Apotheker geht. Seit 25 Jahren betreibt er im Stadtteil Rauschwalde die Linden-Apotheke, später kam die Robert-Koch-Apotheke in Weinhübel dazu. Zum anderen seien seine Apotheken mit sehr viel Arbeit und Stress, aber dafür auch mit guten Umsätzen - vergleichsweise zu anderen, sehr stark betroffenen Branchen - bisher ganz gut durch die Pandemie gekommen.

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Deswegen wolle er keinen übermäßigen Profit aus diesem ganzen Elend schlagen. Zusammen mit seinen Mitarbeitern möchte er lokalen Einrichtungen helfen, die gerade jetzt besonders auf Unterstützung angewiesen sind, sagt der Apotheker.

Vier Görlitzer Einrichtungen werden unterstützt

Diese Einrichtungen sind das Kinderheim und der Kühlhaus-Verein in Weinhübel sowie das Görlitzer Tierheim "Krambambuli" und der Tierpark. Der Apotheker rechnet mit einem deutlichen vierstelligen Betrag für jede Einrichtung, die er voraussichtlich um die Osterzeit überreichen will. Wegen des Apotheken-Jubiläums stockt er die Beträge noch auf.

Menschen mit einem erhöhten Risiko auf einen schweren Verlauf bei einer Covid-19-Infektion erhalten vom Staat bis Mitte April kostenlos zwölf Schutzmasken und bezahlen für jeweils sechs Stück einen Eigenanteil von zwei Euro. Dieses Geld spendet der Apotheker.

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