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Görlitzer Fußball-Macher wird 50

Peter Vetter ist der Kopf des GFC Rauschwalde. Über viele Stationen führte sein Weg als Spieler und Trainer nach Görlitz.

Peter Vetter, Vorsitzender des GFC Rauschwalde wird heute 50 Jahre alt.
Peter Vetter, Vorsitzender des GFC Rauschwalde wird heute 50 Jahre alt. © privat

Von Werner Mönnich

Ein Görlitzer Team wieder in der Landesklasse – darüber würde sich Peter Vetter sehr freuen. Man kennt den ruhigen, freundlichen Mann, der heute 50 wird, vor allem vom Fußball. Er ist der Vereinsvorsitzende des GFC Rauschwalde, hat den Verein binnen weniger Jahre zu einem Spitzenverein gemacht. Den Worten lässt er oft schnell Taten folgen, so kennt man den sachlichen, ruhigen, besonnenen Fußballfachmann. Erfahrungen sammelte der in Arnsdorf-Hilbersdorf Geborene als Spieler und Übungsleiter in Königshain. Seine erfolgreiche Arbeit sprach sich rum und so kam er dann zum GFC Rauschwalde – und wohnte in Görlitz. Ganz nebenbei wirkte Peter Vetter von 2006 bis zur Fusion der Verbände zum FV Oberlausitz 2010 im Sportgericht des FV Görlitz mit. Auf knapp 25 Jahre ehrenamtliches Engagement auf den Fußballfeldern bringt er es.

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Privat hat es ihn nun nach Lauba bei Löbau verschlagen, 30 Kilometer weg vom sogenannten DTer, dem Rauschwalder Sportplatz. Dem Verein will er treu bleiben und Woche für Woche vor Ort sein, als Vorsitzender und Übungsleiter im Nachwuchs. Nach dem Neustart des Fußballs hofft er auf den unteren Ebenen auf eine normale Saison 2021/22. Die vergangene Saison hatte er mit seinem Verein im September mit einer eindrucksvollen Eröffnungsveranstaltung begonnen. Doch Corona beendete die Saison jäh, lediglich in den Pokalrunden konnten Sieger ermittelt werden. Der 50-Jährige hofft, dass sein GFC sich nach dieser Zeit erneut festigt, in der Breite erhalten bleibt und auch Richtung Landesklasse vorankommt.

Den Verein in seiner Breite zu erhalten ist ihm wichtig, acht Nachwuchsteams gehen an den Start und bei den Männern neben dem KOL-Team die Mannschaft der Spielgemeinschaft mit der ISG Hagenwerder. Binnen sechs Jahren ist die Mitgliederzahl beim GFC Rauschwalde von 80 auf 230 gestiegen. Peter Vetter betrachtet das alles als Teamwerk, hebt niemanden hervor, aber der Zusammenhalt ist ihm wichtig. Von großer Bedeutung sind ihm auch die zahlreichen Sponsoren und ein gutes Verhältnis zu den Eltern seiner Nachwuchskicker. Das alles unter einen Hut zu bringen, gelingt ihm nun schon viele Jahre und das nach getaner Arbeit als Ergotherapeut in Großschweidnitz. Und dann ist da noch eine Leidenschaft: Einige Jahre lang leitete Vetter einen Görlitzer Eishockey-Fanclub der Weißwasseraner Füchse.

Der Geschäftsführer des Kreissportbundes Marko Weber- Schönherr sagt über Vetter, dieser sei ein „ganz feiner Sportsmann, zielstrebig aber immer realistisch“. Zum Geburtstag will der Verein seinem Chef übermitteln: „Die Fußballgemeinde Deines Vereins und der Oberlausitz will noch viele Jahre gern mit Dir arbeiten. Bleib gesund und vielleicht geht Dein Wunsch, der Deines Vereins, aber auch der vieler Fußballer anderer Vereine, die auf dem DTer trainieren und spielen, in Erfüllung: dass eines Tages eine Spielfläche Kunstrasen erhält. Die Verbesserung der materiellen Voraussetzungen für den Vereinssport ist die beste Möglichkeit der Anerkennung für das Ehrenamt in einer Kommune.

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