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Görlitzer Klinikum punktet bei Altersmedizin

Das große Görlitzer Krankenhaus hat das bundesweit gültige Qualitätssiegel „Geriatrie Ad-on“ erhalten – nicht zum ersten Mal.

Dr. Stefan Zeller ist als Chefarzt am Städtischen Klinikum Görlitz für die Altersmedizin zuständig.
Dr. Stefan Zeller ist als Chefarzt am Städtischen Klinikum Görlitz für die Altersmedizin zuständig. © Paul Glaser

Externe Prüfer bestätigten dem Zentrum für Altersmedizin im Görlitzer Klinikum erneut eine ausgesprochen hohe Qualität der medizinischen und pflegerischen Versorgung. Darüber informiert Klinikums-Sprecherin Katja Pietsch: „Zur hohen Qualität gehören das hervorragend ausgebildete und engagierte Fachpersonal, sehr gut funktionierende Prozessabläufe und Teamarbeit sowie die entsprechende Ausstattung und Technik.“

Das Qualitätsprüfungsverfahren mit dem Namen „Geriatrie Ad-on“ wurde von verschiedenen Experten des Fachgebietes Altersmedizin (Geriatrie) entwickelt. Es nimmt ganz speziell die Bedürfnisse älterer Patienten in den Blick, denn diese brauchen eine besondere medizinische und pflegerische Betreuung. „Da hochbetagte Patienten meist an mehreren Erkrankungen zugleich leiden, ist es wichtig, dass mehrere Fachbereiche in die Versorgung einbezogen sind“, so Chefarzt Stefan Zeller.

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Ein Team aus vielen Berufsgruppen

Sein geriatrisches Team besteht daher aus Ärzten, Pflegekräften, Physio- und Ergotherapeuten, einem Logopäden, Sozialarbeitern und einer Psychologin. „Die verschiedenen Berufsgruppen stehen stets im Austausch“, sagt Katja Pietsch. Dazu gehören auch Ernährungsberatung, Hygiene und Verwaltung. Jeder müsse wissen, was der andere macht. „Nur auf Basis von gut funktionierender Teamarbeit ist ein Qualitätszertifikat möglich“, so Chefarzt Zeller.

Das Klinikum legt seit Jahren einen Schwerpunkt auf die Versorgung älterer Patienten. Deshalb lässt es diesen speziellen Bereich bereits seit 2012 mit einer besonderen Zertifizierung unter die Lupe nehmen. Die Prüferin der Zertifizierungsgesellschaft habe neben den sehr gut funktionierenden Strukturen und Prozessen vor allem die Durchführung und Erweiterung der Hygienemaßnahmen während der Corona-Pandemie sowie die Etablierung der digitalen Dokumentation gelobt. Auch mit einigen Einzelprojekten habe das Team punkten können, etwa mit dem ehrenamtlichen Besuchsdienst und der Durchführung verschiedener externer Kursangebote des Geriatrie-Netzwerkes.

Entscheidung schon in der Notaufnahme

„Besondere Beachtung fand auch das sogenannte geriatrische Screening in der Notaufnahme des Klinikums“, erklärt Kaja Pietsch. Dabei werde bereits in der Notaufnahme darüber entschieden, ob eine spezielle altersmedizinische Betreuung in der Akutgeriatrie sinnvoll ist, um die Prognose der Patienten zu verbessern.

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