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Görlitz

Malteser feiern ihr Jubiläum in Görlitz

Seit über 30 Jahren ist der katholische Hilfsdienst in Görlitz für Bedürftige da. Zur Feier kommt auch Prominenz.

Joachim Rudolph ist Mitbegründer des Malteservereins in Görlitz.
Joachim Rudolph ist Mitbegründer des Malteservereins in Görlitz. © nikolaischmidt.de

Von Josefin Kauk

Am Sonnabend feiern die Malteser ihr 31-jähriges Bestehen in Görlitz. Im September 1990 wurde der katholische Hilfsdienst im Bistum Görlitz gegründet. Wegen der Corona-Pandemie konnte das 30-jährige Jubiläum im vergangenen Jahr nicht gefeiert werden. Das wird nun nachgeholt.

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Bei der Veranstaltung auf dem Carolus-Gelände wird neben einer festlichen Andacht auch den Mitarbeitern für ihr Engagement gedankt. In Görlitz arbeiten die Malteser unter anderem in der Tagespflege, im Katastrophenschutz, im Hospizdienst und im Fahrdienst. Mit 350 hauptamtlichen Mitarbeitern und 300 Ehrenamtlichen ist der Malteserverein in Görlitz seit der Gründung noch gewachsen.

Zum Jubiläum werden auf dem Gelände der „St. Hedwig“-Kirche im Görlitzer Stadtteil Rauschwalde neben den Malteser-Mitgliedern rund 100 Gäste erwartet - auch der Görlitzer Oberbürgermeister Octavian Ursu und der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer. Er hat eine besondere Beziehung zu der Hilfsorganisation: „Ich erinnere mich noch gut an das Elbe-Hochwasser von 2002, bei dem ich in der Mannschaft mitgeholfen habe.“ Kretschmer absolvierte seinen Wehrdienst in der Katastrophenschutzeinheit der Malteser, die für das Kochen bei einem Katastrophenfall zuständig war. Aktuell bedankt sich Kretschmer mit Blick auf die Corona-Pandemie für „den engagierten Einsatz der Görlitzer Malteser in den Test- und Impfteams“.

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