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Mehr Sicherheit für Retter im Grenzgebiet

Eine Vereinbarung klärt, wie die Görlitzer Rettungsdienste im Nachbarland zum Einsatz kommen.

Symbolbild
Symbolbild © Symbolfoto: Marko Förster

Für den Rettungsdienst bei großen Schadensereignissen im Grenzgebiet gibt es jetzt mehr Rechtssicherheit. Dazu unterzeichneten kommunale Vertreter aus Deutschland und Polen eine Kooperationsvereinbarung zum grenzüberschreitenden Rettungsdienst. Darunter für den Landkreis Görlitz auch Landrat Bernd Lange, teilt das Landratsamt Görlitz mit.

Die Vereinbarung gilt für die Woiwodschaft Lebuser Land und die benachbarten deutschen Territorien. Im Landkreis Görlitz betrifft es das Stadtgebiet Bad Muskau sowie den Grenzübergang Podrosche. Mit der Vereinbarung ist geklärt, dass zu einem Großschaden auch die Rettungsdienste des Nachbarlandes gerufen werden können.

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Dabei soll die Anfahrtszeit nicht länger als 15 Minuten bis zum Einsatzort dauern. Notfallpatienten können nun ohne Grenzbarrieren in das nächstgelegene geeignete Krankenhaus transportiert werden.

Für das deutsch-polnische Grenzgebiet zwischen Zittau und Rothenburg gibt es eine solche Kooperationsvereinbarung noch nicht. Sie soll aber noch in diesem Jahr von der Woiwodschaft Niederschlesien und dem Kreis Görlitz unterzeichnet werden.

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