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Corona-Regelbrecher hat Cannabis dabei

Polizisten erwischten ihn am Montag nach 22 Uhr am Nikolaigraben in Görlitz. Zuvor hatten auf dem Postplatz erneut Maßnahmen-Kritiker demonstriert.

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Symbolbild © dpa

Ein 33-Jähriger ist am Montagabend während der Ausgangssperre in Görlitz mit Drogen unterwegs gewesen. Bundespolizisten kontrollierten den Mann am Nikolaigraben. Der Deutsche konnte keinen triftigen Grund für das Verlassen seiner Wohnung vorweisen, teilt Polizeisprecherin Franziska Schulenburg mit. Außerdem befand er sich über 15 Kilometer von seiner Wohnung entfernt. Bei ihm fanden die Beamten zudem über zwölf Gramm Cannabis. Eine Abfrage ergab, dass der Ertappte dadurch gegen seine bestehenden Bewährungsauflagen verstieß.

Görlitzer Polizisten nahmen den Mann vorläufig fest, schrieben Anzeigen wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, die Führungsauflagen sowie die Corona-Schutz-Verordnung. Kriminalbeamte fotografierten den Tatverdächtigen und nahmen seine Fingerabdrücke. Anschließend wird ein Richter über die weiteren strafrechtlichen Konsequenzen entscheiden.

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Supermarkt-Mitarbeiterin verhindert Betrug

Am Montagmittag hat eine aufmerksame Bürgerin einen Betrugsversuch vereitelt. Eine 75-Jährige erhielt am Morgen einen Anruf von einer vermeintlichen Lottogesellschaft. Die Anrufer stellten ihr einen Gewinn von 4.000 Euro in Aussicht. Bevor die Frau ihr Geld in Empfang nehmen konnte, forderten die Betrüger sie dazu auf, PaySafe Karten im Wert von 500 Euro zu kaufen. Die Seniorin ging zur Bank und hob den Betrag ab. In einem Einkaufsmarkt an der Zittauer Straße in Görlitz wollte sie die Karten erwerben. Eine Mitarbeiterin witterte den Betrugsversuch, hielt die Frau von ihrem Vorhaben ab und informierte die Polizei. Die Beamten klärten die Rentnerin auf und brachten sie nach Hause.

Die Polizei bedankt sich für das Eingreifen der Bürgerin und ruft weiterhin zur Vorsicht auf. Bürger sollen ihre älteren Angehörigen informieren und ihnen erklären, wie die Betrüger vorgehen, welche Maschen sie anwenden und wie sie sich im Falle eines verdächtigen Anrufs verhalten sollen. Beratungsangebote der Polizei gibt es unter https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/

Demo wegen zu vieler Teilnehmer aufgelöst

Am Montagabend waren auf dem Postplatz sowie dem Untermarkt in Görlitz zwei genehmigte Versammlungen von Corona-Kritikern angemeldet. Zur ersten traf sich die erlaubte Teilnehmerzahl von zehn Personen. Zwischenzeitlich kamen weitere Bürger hinzu, welche sich der Versammlung anschließen wollten. Der Versammlungsleiter als auch Polizeikräfte schlossen die Personen aus. Die Abgewiesenen distanzierten sich unter Einhaltung der Corona-Bestimmungen. Die Versammlung verlief daraufhin ohne Vorkommnisse. Anschließend kamen knapp 50 Personen zur zweiten Versammlung am Untermarkt zusammen. Weil das zu viele Menschen waren, bat der Versammlungsleiter alle nach Hause zu gehen. Der Aufforderung kamen sie laut Polizei nach.

Mit 40 km/h zu viel in den Tunnel

Mit 122 km/h statt der erlaubten 80 km/h raste ein Autofahrer am Montag durch den Autobahntunnel Königshainer Berge an der A4. Er war der schnellste von insgesamt 23 Temposündern, die ein Messteam der Polizei kontrollierte dort am Montagvormittag innerhalb von fünf Stunden blitzte. Während der Kontrolle passierten rund 2.720 Fahrzeuge die Lichtschranke. In 17 Fällen bleibt es bei einem Verwarngeld. Sechs Fahrer erhalten demnächst einen Bußgeldbescheid, da sie das Tempolimit erheblich überschritten.

Autofahrer fährt berauscht über die A4

Die unsichere Fahrweise eines VW Golf hat eine Streife der Autobahnpolizei am Montagnachmittag veranlasst das Fahrzeug an der A4-Anschlussstelle Nieder Seifersdorf anzuhalten. Weitere Merkmale führten bei dem 25-jährigen Fahrer zu einem Drogentest. Der wies auf den Konsum von Amphetaminen hin. Damit war für den Polen die Fahrt zu Ende und es ging zur Blutentnahme. Es folgte zudem eine Anzeige wegen des Verdachts des Fahrens unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Der Fahrer muss sich auf mindestens 500 Euro Bußgeld und ein Monat Fahrverbot in Deutschland einstellen.

Bargeld aus Büro gestohlen

Unbekannte haben in den vergangenen Wochen aus einem Büro an der Langenstraße in Görlitz Geld gestohlen. Die Diebe öffneten einen Schrank und nahmen laut Polizei etwa 930 Euro mit. Streifenbeamte des Polizeireviers Görlitz sicherten Spuren. Die Kriminalisten der Sonderkommission Argus übernahmen die Ermittlungen.

Beschwipst und ohne Führerschein erwischt

Ein 57-jähriger polnischer Staatsbürger ist am Montagmittag nicht ganz nüchtern mit seinem Rover durch Görlitz gefahren. Bei einem Alkoholtest der Polizei an der Dr.-Kahlbaum-Allee pustete der Mann umgerechnet 0,7 Promille. Wie sich herausstellte, war er zudem nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Die Beamten untersagten die Weiterfahrt und erstatteten entsprechende Anzeigen.

VW-Fahrer nicht ganz nüchtern

Ein angetrunkener 52-Jähriger ist am Montagnachmittag in eine allgemeine Verkehrskontrolle an der Reichertstraße in Görlitz geraten. Nach dem Pusten zeigte der Alkomat umgerechnet 0,58 Promille an. Seinen VW musste der Mann erst einmal stehen lassen. Der Verstoß gegen die 0,5-Promille-Grenze zieht im Regelfall ein Bußgeld von 500 Euro, einen Monat Fahrverbot und zwei Punkte im Zentralregister nach sich. (SZ)

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