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Diebe stehlen wertvolle Grabplatten – Zeugen gesucht

Bereits zwischen dem 1. März und 8. April schlugen die Täter auf dem Görlitzer Friedhof zu. Jetzt fragt die Polizei nach Hilfe bei den Ermittlungen.

Foto der gestohlenen Grabsteinplatte
Foto der gestohlenen Grabsteinplatte ©  Polizeidirektion Görlitz

Unbekannte haben zwischen dem 1. März und 8. April zwei Grabsteinplatten vom städtischen Friedhof in Görlitz gestohlen. Beide hatten die Form eines Eisernen Kreuzes, teilt Polizeisprecher Sebastian Ulbrich mit. Eine der Grabstätten steht unter Denkmalschutz, die andere ist ein Kriegsgrab zum Gedenken an einen gefallenen Soldaten. Der Kriminaldienst des Polizeireviers Görlitz ermittelt wegen Diebstahls und Störung der Totenruhe. Der Schaden belief sich auf etwa 1.500 Euro. (SZ)

Die Polizei bittet nun um Zeugenhinweise. Wer kann Angaben zum Tathergang, den Tätern oder zum Verbleib der Grabplatten machen? Bitte wenden Sie sich an das Polizeirevier Görlitz unter der Rufnummer 03581 6500 oder an jede andere Polizeidienststelle.

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Weitere Meldungen aus dem aktuellen Polizeibericht:

Krankentransport-Fahrzeug gestohlen – Zeugenaufruf

Auch zu dem Sprinter-Diebstahl am Grenzweg in Görlitz sucht die Polizei nun nach Zeugen. Sprecher Kai Siebenäuger verrät jetzt, dass es sich bei dem in der Nacht zum Sonntag entwendeten Fahrzeug um einen Krankenwagen handelt.

Der auf einem Privatgelände unter einem Carport abgestellte rot-gelbe Mercedes Sprinter aus dem Jahr 2016 hatte ursprünglich einen Neuwert von circa 76.000 Euro. Im Fahrzeug befanden sich ein Tragestuhl, ein Rollstuhl und eine Hebebühne. Den aktuellen Zeitwert bezifferte der Geschädigte mit etwa 15.000 Euro. Offenbar fuhren die Diebe auf ihrer Flucht über eine angrenzende Wiese. Dafür versetzten sie vermutlich einen als Poller dienenden, 30 Kilogramm schweren Stein.

Ein Kriminaltechniker sicherte Spuren am Tatort. Die Soko Argus ermittelt und sucht nach Zeugen des Vorfalls. Hinweise nimmt die Soko Argus unter der Rufnummer 03581 468- 00 sowie der E-Mail-Adresse [email protected] oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Temposünder müssen blechen

Acht der 35 Autofahrer, die Görlitzer Polizisten am Montagvormittag bei einer einstündigen Kontrolle auf der Girbigsdorfer Straße erwischten, fuhren dort schneller als die erlaubten 30 km/h. Sie müssen nun ein Verwarngeld zahlen.

Rund 50 Fahrer durchfuhren dann am Nachmittag die Messanlage an der Zittauer Straße in Görlitz, davon waren drei zu schnell. Auch hier lagen die Verstöße im Verwarngeldbereich.

Betrunken über die Zeppelinstraße gefahren

Polizisten haben in der Nacht zum Sonntag eine berauschte Fahrt an der Zeppelinstraße beendet. Sie stoppten einen 47-Jährigen mit seinem Fahrrad und ließen ihn pusten. Der Alkomat zeigte umgerechnet 2,82 Promille an. Da das nicht die erste Trunkenheitsfahrt des Polen war, stellten die Polizisten das Fahrrad sicher. Eine Blutentnahme sowie eine Anzeige folgten ebenfalls.

Überladenen Sattelzug aus dem Verkehr gezogen

In der Nacht zum Dienstag hat eine Zollstreife einen Scania-Sattelzug an der Anschlussstelle Nieder Seifersdorf gestoppt, der mit einem Lkw beladen war. Weil die zulässige Höhe deutlich überschritten war, zogen die Beamten die Autobahnpolizei hinzu. Diese stellte eine Höhe von viereinhalb Metern fest. Erlaubt sind vier Meter. Eine Ausnahmegenehmigung konnte der 50-jährige Fahrer nicht vorlegen. Dem nicht genug, stellten die Uniformierten Mängel an der Bereifung des Aufliegers fest. Zudem waren die Lagerungen von zwei Stoßdämpfern ausgeschlagen. Die Polizisten untersagten dem polnischen Bürger die Weiterfahrt. Die Lkw-Kontrollgruppe wird sich im Verlauf des Dienstags des Sattelzugs annehmen.

Corona-Demonstranten mit und ohne Maske unterwegs

Mehrere Personen haben sich am Montagabend in Görlitz versammelt und gegen die Corona-Maßnahmen demonstriert. Insgesamt nahmen etwa 120 Personen teil. Für beide Orte lag eine Anmeldung vor. Die Teilnehmer hielten sich an die Beschränkungen.

Am Montagabend fand eine angezeigte Versammlung auf dem Zinzendorfplatz in Niesky statt. 40 Personen nahmen teil. Vereinzelt hielten sich Teilnehmende nicht an die Auflage zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Die Beamten ermahnten diese Personen.

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