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Neue Zuversicht für Waggonbau-Werke in Görlitz und Bautzen

Im Konflikt bei Alstom nähern sich Konzernspitze und Belegschaft an. Was der vorsichtige Optimismus wert ist, wird sich voraussichtlich am 9. März zeigen.

Von Sebastian Beutler
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Sieht erste Annäherungen im Konflikt bei Alstom: der Görlitzer Gesamtbetriebsratsvorsitzende René Straube.
Sieht erste Annäherungen im Konflikt bei Alstom: der Görlitzer Gesamtbetriebsratsvorsitzende René Straube. © Paul Glaser/glaserfotografie.de

Bei den Verhandlungen über die Zukunft der deutschen Waggonbau-Werke von Alstom hat es am Montag Annäherungen zwischen Konzernspitze und den Arbeitnehmervertretern gegeben. Das bestätigt der Görlitzer Gesamtbetriebsratsvorsitzende René Straube gegenüber der SZ am Dienstag, nachdem am Montag bis in den späten Abend hinein verhandelt worden war. Zu weiteren Details wurde Stillschweigen vereinbart, um die Gespräche nicht zu gefährden.

Der Betriebsrat will zusammen mit der IG Metall einen Zukunftstarifvertrag über die deutschen Standorte abschließen. Darin soll der Kündigungsschutz für die Mitarbeiter geregelt sein sowie die Sicherung der Standorte. Alstom wiederum will 1.300 Stellen in Deutschland streichen, darunter 400 im Waggonbau Görlitz, weitere 150 in Bautzen. 700 neue Stellen plant Alstom in Deutschland im Digitalbereich.

Die nächste Verhandlungsrunde findet am 9. März in Frankfurt/Main statt. Straube gab sich vorsichtig optimistisch, dass es dann auch zu einem Durchbruch bei den Gesprächen kommen kann.