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Kronospan startet Ukraine-Hilfe

Im Lampertswalder Werk ist letzten Freitag ein erster Transport mit Lebensmitteln und medizinischen Gütern abgefahren.

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Kronospan-Mitarbeiter und Geschäftsführung verabschieden den ersten Kronospan-Hilfstransport in die Ukraine.
Kronospan-Mitarbeiter und Geschäftsführung verabschieden den ersten Kronospan-Hilfstransport in die Ukraine. © M. Ehl

Lampertswalde. Kronospan ist seit 2004 in der Ukraine engagiert und betreibt zwei Werke im Nordwesten des Landes. Außerdem hat die Firma weitere Produktionsstandorte in an die Ukraine angrenzenden Ländern. „Wir alle verfolgen mit Besorgnis und Betroffenheit die aktuelle Situation in der Ukraine und sehen durch den Kontakt zu unseren Kolleginnen und Kollegen in der Ukraine, wie dramatisch die Situation vor Ort ist“, heißt es aus der Geschäftsleitung von Kronospan Lampertswalde.

Deshalb haben Kronospan in Deutschland, aber auch Kronospan-Standorte in vielen anderen Ländern, wie insbesondere Polen, der Slowakei, Rumänien und auch Österreich, beschlossen, schnell und unbürokratisch zu helfen. Benötigt werden aktuell vor allem Lebensmittel, Hygieneartikel, warme Kleidung, Stiefel, Schlafsäcke, Isomatten, Kindernahrung und Notstrom-Generatoren sowie insbesondere auch medizinische Verbrauchsartikel und Instrumente. In einem ersten Schritt werden dabei die für die Ukraine gesammelten oder gekauften Güter im Firmengebäude in Lampertswalde eingelagert, weiter in ein Schwesterwerk nach Polen transportiert, wo sie dann über einen offenen Korridor zwischen Polen und der Ukraine mit eigenen Kronospan-Lkws in die Ukraine gebracht werden. Dort übernehmen Kronospan–Mitarbeiter die Weiterverteilung.

Ein erster Lkw mit medizinischer Ausrüstung, Lebensmitteln sowie Notstromgeneratoren hat bereits am Freitag das Werk verlassen. Mittlerweile haben sich auch Lieferanten und Kunden von Kronospan der Initiative angeschlossen und liefern dringend benötigtes Material oder stellen finanzielle Mittel zur Verfügung, mit denen unmittelbar Lebensmittel und medizinische Güter gekauft und in die Ukraine transportiert werden. Bereits für diese Woche ist eine weitere Lieferung geplant. (SZ/mm)