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Sandra Geithner als Helferin in der Not

Mehrere Unfälle hielten am Mittwochabend die Polizei in Atem. Die Großenhainer Revierleiterin musste den Verkehr an ungewöhnlicher Stelle regeln.

Großenhains Polizei-Revierleiterin Sandra Geithner.
Großenhains Polizei-Revierleiterin Sandra Geithner. © Foto: Kristin Richter

Großenhain. Zahlreiche Unfälle hielten am Mittwochabend die Polizei in Atem, nicht nur in Großenhain. Der schwere Lkw-Unfall auf der A 4 hatte nicht nur verkehrliche Auswirkungen bis ins Großenhainer Land. Offenbar setzte auch die Hitze den Autofahrern zu und veranlasste sie zu riskantem Fahren.

Auf der S 81 an der Tongrube Steinbach ereignete sich um 16.45 Uhr ein Unfall, der zur Vollsperrung der viel befahrenen Straße führte. Ein Opel Mokka (Fahrer m/66) wollte vom Parkplatz wenden und stieß mit einem VW T5 (Fahrer m/57) zusammen, der aus Richtung Steinbach kam. Der Opelfahrer wurde dabei leicht verletzt. Die Straße musste kurzzeitig zwischen Neuer Anbau und Mistschänkenweg voll gesperrt werden. Sandra Geithner, Großenhainer Polizeizeirevier-Leiterin, die zufällig hier zu der Zeit unterwegs war, unterstützte den Verkehrsunfalldienst, der den Zusammenprall aufnahm. Sie regelte den Verkehr, der über die Straße Richtung Weinböhla umgeleitet werden musste. Eigentlich beginnt ab Großdobritz der Revierbereich Meißen, und Großenhain ist nicht mehr zuständig.

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"Es war alles zu", sagt Sandra Geithner insgesamt über die Straßensituation. Denn auch zwischen Folbern und Quersa hatte es einen Unfall mit einem sogenannten Spiegelklatscher gegeben. Auf der S 177 war ein Fahrzeug bei einem Zusammenstoß mit einem weiteren Auto beschädigt worden und in den Straßengraben gerutscht. In Großenhain mussten sich die Beamten außerdem mit einem Ladendieb beschäftigen.

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