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Schnelles Internet für Radeburg und Berbisdorf

Am 12. April und 3. Mai werden die Bürger über die Breitbanderschließung informiert. Auch 285 Unternehmen werden von der SachsenEnergie versorgt.

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Die Breitbanderschließung beginnt nun auch in Radeburg und Berbisdorf.
Die Breitbanderschließung beginnt nun auch in Radeburg und Berbisdorf. © Foto: Kristin Richter

Radeburg. Im Stadtgebiet und im Ortsteil Berbisdorf schließt die SachsenEnergie in Zusammenarbeit mit ihrem Tochterunternehmen SachsenGigaBit bis Ende 2024 rund 1.960 Haushalte und 285 Unternehmen an das schnelle Glasfasernetz an. Nach dem Ausbau stehen Privathaushalten und Gewerbebetrieben Übertragungsraten von bis zu 1.000 MBit/s zur Verfügung. Alle Mieter der Radeburger Wohnungsgesellschaft erhalten im Rahmen einer Kooperation einen Glasfaser-Anschluss direkt bis in die Wohnung.

Für Informationen zum Breitbandausbau bietet die SachsenEnergie am 12. April um 18 Uhr und am 3. Mai um 18 Uhr im Ratssaal Bürgerveranstaltungen an. Aus Platzgründen wird um vorherige Anmeldung gebeten. Alle Eigentümer der erfassten Adressen erhalten von SachsenEnergie ein personalisiertes Anschreiben. Denn Voraussetzung für einen Anschluss ist ein Auftrag für den Anschluss. Dieser erlaubt der SachsenEnergie und den von ihr beauftragten Firmen, die notwendigen Tiefbau- und Anschlussarbeiten auf dem Grundstück durchzuführen. Wenn der Vertrag vom Grundstückseigentümer nicht unterzeichnet wird, wird der Hausanschluss nur bis zur Grundstücksgrenze vorbereitet.

Im ersten Schritt werden die zu erschließenden Adressen geprüft. Dazu wird ein regionaler Dienstleister die Anzahl der Klingeln und Briefkästen erfassen sowie vereinzelt Anwohnergespräche zu Recherchezwecken durchführen. Die Mitarbeiter können sich entsprechend ausweisen. Sobald der Auftrag unterschrieben und an SachsenEnergie zurückgesandt wurde, kann mit der konkreten Planung begonnen werden. Gemeinsam mit Tochterunternehmen sowie beauftragten Bauunternehmen wird SachsenEnergie diesen Ausbau durchführen und dafür Tiefbauarbeiten auf rund 36 Kilometer Länge umsetzen. Fast 266 Kilometer Glasfaser werden dabei verlegt. Der Ausbau im Stadtgebiet wird von SachsenEnergie eigenwirtschaftlich durchgeführt. Das bedeutet ohne Fördermittel.

Der geplante Zeitraum für den Breitbandausbau bis 2024 ist besonders anspruchsvoll, heißt es. Diese Herausforderung geht SachsenEnergie gemeinsam mit der Kommune an. Begonnen wird am Meißener Berg in Radeburg. Zwischen den Ortsteilen werden Überlandtrassen (Tiefbauarbeiten) gebaut. In den Ortsteilen werden Gruben und Gräben für die Verbindungsleitungen und Hausanschlüsse nötig. Erforderlich sind Tiefbau- und Umbauarbeiten am und im Haus, meist bis in den Anschlussraum im Erdgeschoss oder Keller. (SZ/krü)