Radebeul
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Was Sie für den Faschingsumzug in Radeburg wissen müssen

Am Sonntag geht es um 14 Uhr in Radeburg los. Parkplätze sind rund um die Zillestadt reichlich vorhanden. Alle Infos zum Faschingsumzug.

Von Kathrin Krüger
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In Radeburg tobt am Sonntagnachmittag der Straßenkarneval. 71 originelle Bilder warten auf Tausende Schaulustige.
In Radeburg tobt am Sonntagnachmittag der Straßenkarneval. 71 originelle Bilder warten auf Tausende Schaulustige. © Brühl/Archiv

Radeburg. Bei Sachsens wohl größter Karnevalsparty "Rabu" geht an diesem Wochenende die Post ab. Drei tolle Tage im Festzelt begannen am Freitagabend. Am Sonntag werden 71 Bilder am großen Faschingsumzug teilnehmen, wie der Vorstandsvorsitzende und Präsident des Radeburger Carnevals Clubs, Kai Drabe, berichtet. "Tatsächlich haben wir verglichen mit 2019 und 2023 in diesem Jahr sogar mehr Umzugsteilnehmer." Rund drei Stunden wird der Umzug am Sonntag dauern. Er beginnt um 14 Uhr am Bahnhof. Großflächige Parkmöglichkeiten bestehen im Gewerbegebiet, am Lidl, Rewe, Netto, An der Röder sowie an der Grundschule Meißner Berg. Toiletten und Verpflegungsstände sind entlang der Umzugsstrecke vorhanden. Der Umzug endet am Markt im beheizten Festzelt.

„Filmreif RABU - Klappe, die 67“ ist das Motto der diesjährigen 67. Saison des RCC. War Rabu in der 36. Saison noch der kecke Ost-Konkurrent von Köln und Mainz, so ist die Narrenhochburg in dieser Saison die Mutter aller Filmhochburgen. Hollywood, Bollywood, Baranóv und Babelsberg werden zu Kindern der Metropole am Promnitzstrand. Bereits am heutigen Sonnabend lockt die Party mit dem legendären „Remmidemmi“ ins Zelt. Mit den „Rockpiraten“ holen sich die Radeburger Karnevalisten an diesem Abend einen Garanten für Power-Musik und gute Laune auf die Bühne. Und das Beste: hier sind noch Tickets verfügbar (https://rccrabu.ticket.io/).

Der Umzugssonntag beginnt traditionell um 8.11 Uhr mit dem Weckumzug und dem Narrengericht mit anschließender Gardetanzschau, bevor um 14 Uhr mit dem größten Karnevalsumzug Sachsens das Wochenende seinen Höhepunkt erreicht. Der Tross aus 71 Umzugswagen verschiedener privater Gruppen und befreundeter Karnevalsclubs aus dem ganzen Umland mit reichlich Kamelle und Musik, zieht zum Finale über den Marktplatz und wird auch in diesem Jahr die Zuschauer von Nah und Fern begeistern und das Zelt wieder gehörig auf den Kopf stellen. Durch die Sperrung der Heinrich-Zille-Straße und einige Umleitungen gab es ja schon einiges Chaos in den letzten Tagen. Am Sonntag wird ab 10 Uhr die gesamte Stadt gesperrt sein.

Seit 1957 ist der Radeburger Karneval als traditioneller Volkskarneval in Radeburg nicht mehr wegzudenken. Getragen und jährlich organsiert wird das Spektakel vom RCC, dem Radeburger Carnevals-Club e.V. Von der Vereinsspitze über die Mitglieder, Umzugsaktivisten bis hin zu Trainern und Hilfskräften wird alles ehrenamtlich verrichtet. Auf der Bühne stehen keine Schauspieler, sondern Leute, die sonst mit beiden Beinen im Berufsleben stehen - Betriebsleiter, Bäcker, Fleischer, Klempner, Vertreter, Ingenieure, Sachbearbeiter, die Verkäuferin ebenso wie die Krankenschwester oder Erzieherin.
Den Kern des Vereins bilden Elferrat, Narrenpolizei, Garde und Schülergarde. Diese Gruppen sorgen durch allerlei närrische Darbietungen in den Wochen zwischen 11.11. und Aschermittwoch für Stimmung, Ausgelassenheit und Frohsinn.

Die Stadt mit rund 7.300 Einwohnern lockt beim "Rabu" alljährlich bis zu 50.000 Schaulustige aus der gesamten Region an. Zu den Höhepunkten zählt auch ein Höhenfeuerwerk zum Abschluss der Saison am Faschingsdienstag.