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Märchenstunde auf der Anklagebank

Ein Großenhainer tyrannisiert und beklaut Mutter und Schwester – als er deswegen vor Gericht steht, versucht er, seine Straftaten wegzureden.

Von Manfred Müller
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Am Amtsgericht Riesa stand jetzt ein Großenhainer vor dem Richter.
Am Amtsgericht Riesa stand jetzt ein Großenhainer vor dem Richter. © Eric Weser

Großenhain. Glaubt man den Beteuerungen des Angeklagten, so ist dieser ein regelrechtes Unschuldslamm. Er wird nur von allen schlecht behandelt: von seiner Mutter, von seiner Schwester und erst recht von den Beamten des Polizeireviers Großenhain. Die hätten ihn regelrecht auf dem Kieker, reklamiert André K. Wahrscheinlich ist es auch nur Behördenwillkür, dass der 39-Jährige aus der Justizvollzugsanstalt Torgau zur Gerichtsverhandlung nach Riesa gebracht werden muss. Drei kräftige JVA-Angestellte führen ihn in Handschellen vor und behalten ihn, als sie ihm die Fesseln abgenommen haben, scharf im Auge.

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