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Döbeln

Hartha übernimmt Kreisstraßen

Für Bahnhof- und Aschershainer Straße war bisher der Kreis zuständig. Doch das ist nicht mehr erforderlich.

Die Bahnhofstraße in Hartha ist zur Ortsstraße umgestuft worden. Früher war sie als Kreisstraße deklariert.
Die Bahnhofstraße in Hartha ist zur Ortsstraße umgestuft worden. Früher war sie als Kreisstraße deklariert. © Frank Korn

Hartha. Die Einstufung der Umgehungsstraße in Hartha zur Staatsstraße 36 (wir berichteten) zieht die Umstufung weiterer Fahrbahnen nach sich.

So ist die Bahnhofstraße mit ihrer gesamten Länge von 215 Metern ab sofort eine Ortsstraße. Die Aschershainer Straße, die sich direkt an die Bahnhofstraße anschließt, wird auf reichlich 600 Metern als Ortsstraße geführt. Vom Ortsausgang bis zur Umgehung (etwa 240 Meter) zählt sie als Gemeindeverbindungsstraße. Für die bauliche Unterhaltung der beiden Straßen oder auch den Winterdienst sei nun die Stadt verantwortlich.

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Bisher war dafür der Landkreis zuständig. „Das hängt mit der Regelung zusammen, dass jeder Ort über Kreisstraßen an Staats- oder Bundesstraßen angebunden sein muss“, erklärte Bauamtsleiter Ronald Fischer. Vor der Umstufung der Umgehungsstraße sei die S 36 durch Hartha über die Dresdener und Leipziger Straße verlaufen. „Um Aschershain entsprechend anzubinden, galten Aschershainer und Bahnhofstraße als Kreisstraßen“, so Fischer.

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