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Heidenau: Kampf um Globus

Bis Ende 2022 sollen alle Real-Standorte geklärt sein. Bisher gibt es für Heidenau keine Lösung. Warum der Bürgermeister jetzt nach Chemnitz fährt.

Was Chemnitz schon hat, will auch Heidenau: einen Globus-Markt, und zwar im bisherigen Real.
Was Chemnitz schon hat, will auch Heidenau: einen Globus-Markt, und zwar im bisherigen Real. © Heike Sabel

Globus will den Real-Markt und Heidenau will Globus - doch so einfach ist es nicht. Nach wie vor gibt es keine klaren Aussagen zum Wechsel des Betreibers für den großen Markt an der S172. Grund sind die Eigentumsverhältnisse. Inzwischen hat sich Heidenaus Bürgermeister Jürgen Opitz (CDU) eingemischt und führt Gespräche. Nach einem Telefonat mit dem Grundstückseigentümer ist er am Freitag nach Chemnitz zu Globus gefahren. Nicht um dort einzukaufen, sondern um sich das Objekt anzusehen und sich mit der Chefetage über Optionen für Heidenau zu unterhalten.

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Globus ist nach wie vor an dem Heidenauer Real-Standort interessiert, den das Bundeskartellamt dem Unternehmen genehmigt hat. Die Frage wird nun sein, wie man mit dem Grundstückseigentümer überein kommt. Prinzipiell gibt es nur zwei Optionen: Kauf oder Miete. Beide Varianten sind mit Risiken entweder für Globus oder den Vermieter verbunden. Für Heidenau steht der Erhalt des Standortes im Vordergrund, sagt Opitz.

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Bis Ende 2022 sollen alle Entscheidungen zur Zukunft der Real-Standorte in Deutschland gefallen sein. Bisher gibt es mehrere Übernahmen durch andere Unternehmen wie zum Beispiel Kaufland und Edeka. Kaufland hatte auch auf Heidenau ein Auge geworfen, was das Bundeskartellamt aber ablehnte. Inzwischen sind auch die ersten Real-Märkte geschlossen worden. Heidenau taucht bisher weder auf der Übernahme- noch auf der Schließungsliste auf.

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