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Neues Vereinszentrum in Groß Särchen

Der Lohsaer Gemeinderat hat den Bauauftrag vergeben. Es geht um rund 1,08 Millionen Euro.

© Symbolfoto: Uwe Schulz

Lohsa/Groß Särchen. Vor wenigen Wochen sind die letzten Gebäude im Bereich des alten Vereinszentrums in der Neubuchwalder Bucht am Knappensee abgerissen worden. Die Vereinstätigkeit an dieser Stelle ist aufgrund der Sperrung und Sanierungstätigkeit schon lange zum Erliegen gekommen.

Aktuell geht die Gemeinde Lohsa aber einen weiteren großen Schritt in Richtung des künftigen Vereinszentrums, das auf einer Fläche von gut viereinhalb Hektar im Bereich des einstigen Campingplatzes Z 1 in Groß Särchen entstehen soll. Der Gemeinderat hat vergangene Woche den Auftrag zur „Infrastrukturellen Erschließung Vereinszentrum Knappensee“ vergeben.

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Die entsprechenden Ausschreibungsunterlagen hatten 19 Unternehmen abgefragt. Neun beteiligten sich schließlich. Das Unternehmen Strabag unterbreitete das wirtschaftlichste Angebot. Der Auftragswert beläuft sich auf rund 1,08 Millionen Euro. Die Angebote der anderen Firmen lagen bei gut 1,1 Millionen Euro und höher.

Es geht um die medien- und verkehrstechnische Erschließung für das künftige Vereinszentrum. Darunter fallen der Trinkwasser-, Schmutzwasser- und Regenwasserleitungsbau sowie der Straßen- und Landschaftsbau. Mit der Realisierung soll im Verlauf des Sommers begonnen werden, hieß es auf Nachfrage aus dem Lohsaer Rathaus. Zuvor müsse noch eine Bindefrist abgewartet werden, ob es Einsprüche zur getätigten Vergabe gibt.

Im Zusammenhang mit den neuen Vereinsstandorten sollen in Perspektive neben Gebäuden für Vereinsnutzung, Versammlungen und Veranstaltungen auch vereinsintern genutzte Ferienwohnungen, Ferienbungalows, Flächen für Camping und Zelten sowie erforderliche Neben-, Ver- und Entsorgungsanlagen entstehen. Eine uneingeschränkte Nutzung des Vereinszentrums hängt in jedem Fall vom Fortgang der Sanierungsarbeiten ab.

„Was möglich ist an Freigabe, wird möglich gemacht“, versicherte Karsten Handro, Abteilungsleiter Projektmanagement beim Bergbausanierer LMBV, im Kreise der Gemeinderäte. Aber was die See-Freigabe angeht, da habe das Sächsische Oberbergamt das letzte Wort. Und dessen Vertreter Kai Oliver Dammer erklärte in der gleichen Runde: „Eine See-Freigabe erfolgt erst, wenn die Ostböschung saniert und gesichert ist. So lange wird es auch keine Freigabe von Badestränden geben.“

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